Kaufpark Meinerzhagen: Keine Lösung in Sicht

„Nicht zukunftsfähig“: die Kaufpark-Filiale an der Hauptstraße.

Meinerzhagen - Bereits im vergangenen Jahr wurde offenkundig, dass der Rewe-Konzern für seine Supermarkt-Tochter Kaufpark einen neuen Standort in Meinerzhagen sucht. Doch die zunächst anvisierten Niederlassung an der Oststraße scheint sich zumindest für die nahe Zukunft zerschlagen zu haben – und auch Alternativen sind nicht in Sicht.

Von Frank Zacharias

Kaufpark-Geschäftsführer Günter Zeitz erklärte am Dienstag im Gespräch mit der MZ, was das für den Standort an der Hauptstraße bedeuten könnte.

„Der aktuelle Standort ist alles andere als zukunftstauglich. Dies liegt sowohl an der Lage, als auch an der Größe. Außerdem wären die Investitionen, die dort zu tätigen sind, mit einer Wirtschaftlichkeit nicht zu vereinbaren“, so Zeitz. Grundsätzlich spiele bei Märkten in Innenstädten nicht nur die Parkmöglichkeit in unmittelbarer Nähe, sondern auch die Kundenfrequenz eine Rolle – und insbesondere diese sei ein großer Nachteil der Filiale an der Hauptstraße. Und so zieht die Geschäftsführung eine Modernisierung auch nicht in Erwägung. „Eine Umsiedlung innerhalb der Stadt ist für uns sehr interessant. Leider haben wir aber bislang keine Möglichkeiten gefunden“, sagte Zeitz.

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Innerhalb welchen Zeitraumes der Kaufpark neue Flächen finden muss, ließ der Geschäftsführer jedoch offen. Man wolle in Meinerzhagen durchaus weiter präsent sein – eine Schließung komme also derzeit nicht in Frage.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Rewe in einem Schreiben an die Stadt betont, dass man nach wie vor bereit sei, die Versorgung in Meinerzhagen „als Lebensmittelvollsortimenter mit der gewohnten Zuverlässigkeit zu erfüllen“. Grundlage hierzu sei jedoch ein „auf die Wünsche des Verbrauchers abgestimmter moderner Supermarkt, der gleichzeitig eine ausreichende wirtschaftliche Grundlage bietet“. Diesen Zielen ist man nun offenbar auch in den zurückliegenden zwölf Monaten nicht näher gerückt.

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