Ein Retter auf vier Pfoten

Insgesamt waren 42 Feuerwehrkräfte vor Ort – sie konnten Schlimmeres verhindern.

LISTERTAL ▪ Gegen 3 Uhr wurden in der Nacht zu Sonntag die Anwohner des Hauses Listerhof 1 von ihrem Hund durch Gebell geweckt.

Sofort bemerkten sie, dass die untere Etage stark verqualmt war. Auch in der oberen Etage wurde Brandrauch festgestellt, den die Bewohner im Schlaf nicht bemerkt hatten. Sie konnten sich in Sicherheit bringen und alarmierten die Feuerwehr.

Als die ersten Kräfte der Löschzüge Valbert und Haustadt eintrafen, konnte zunächst kein offenes Feuer entdeckt werden. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz und mit Hilfe der Wärmebildkamera wurde dann ein Holzofen und die dahinter liegende Wandverkleidung als Ursache erkannt. Nachdem mit einem Lüfter die Verqualmung reduziert worden war, konnten die Einsatzkräfte den Ofen von der Wand setzen und sich einer Brandstelle in der Wand nähern. Hier war bereits ein Holzbalken durchgebrannt. Das Feuer und die Glut konnte daraufhin gelöscht werden.

Sicherheitshalber wurde die Wand, in der sich Hohlräume befanden, an mehreren Stellen geöffnet um eine Brandausweitung zu verhindern.

Landstraße gesperrt

Vorsorglich wurde von einem Teich in etwa 300 Metern Entfernung eine Löschwasserversorgung aufgebaut. Wegen der Enge an der Einsatzstelle und der Schlauchleitung wurde die Landstraße 869 im Bereich der Einsatzstelle zeitweise gesperrt. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden. Die Einsatzleitung hatte Thomas Decker. Eingesetzt waren die Löschzüge II und IV, die Drehleiter und der Gerätewagen Messtechnik der Löschgruppe Willertshagen. Insgesamt waren 42 Feuerwehrkräfte vor Ort, ebenso wie das DRK mit fünf Helfern und die Polizei.

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