Renaturierung der Volme könnte Hausproblem lösen

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Um die Volme renaturieren zu können, könnte das zurzeit nur über Behelfsbrücke erreichbare Gebäude möglicherweise angekauft und abgerissen werden. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Möglicherweise gibt es für das zurzeit nur über eine Behelfsbrücke erreichbare Mehrfamilienhaus Schleifkotten an der Volme eine dauerhafte Problemlösung. Der Märkische Kreis und die Stadt Meinerzhagen wollen gemeinsam ein Projekt zur Renaturierung der Volme in Angriff nehmen.

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme zwischen dem Ortsausgang von Meinerzhagen und Neuebrücke könnte es zum Ankauf des Hauses und dessen Abriss kommen. Offenbar besteht mittlerweile die grundsätzliche Bereitschaft des Eigentümers zum Verkauf des Grundstücks. Die Volme ist in diesem Bereich durch die angrenzende Bundesstraße 54 und das Wohngebäude stark eingeengt. Bei Hochwasser tritt der Fluss immer wieder über die Ufer. Ein solches Ereignis hatte im Juli vergangenen Jahres auch die zu dem Wohnhaus führende Brücke so stark beschädigt, dass das Bauwerk aus Sicherheitsgründen vollständig abgerissen werden musste.

In der jüngsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses informierte Baudezernent Gerd Schriever über den aktuellen Sachstand. Der Märkische Kreis habe federführend Zuschussanträge beim Land gestellt. Die geplante Renaturierung der Volme gehört zu einem Gesamtpaket, das im Rahmen eines Regionale-Projekts unter dem Arbeitstitel „Ein Kreis packt aus“ auf den Weg gebracht werden soll. Möglich wäre eine Bezuschussung mit Landesmitteln in Höhe von 90 Prozent. Über die Bewilligung ist noch nicht entschieden. ▪ -fe

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