Sauberkeit ist wichtig

Noch kein Corona-Effekt

Weitläufig: In der Dreifachhalle ist „feuchtes Durchwischen“ nicht „mal eben“ erledigt.
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Weitläufig: In der Dreifachhalle ist feuchtes Durchwischen nicht „mal eben“ erledigt.

Sauberkeit und einwandfreie Hygienevoraussetzungen – in der Coronakrise haben beide einen besonders hohen Stellenwert. Das gilt schon für den privaten Bereich, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, aber umso mehr in öffentlichen Gebäuden.

Meinerzhagen – Haben die durch das Coronavirus notwendigen und angeordneten Maßnahmen bisher dort in Meinerzhagen zu Mehrkosten geführt? Eine Antwort für die Stadt Meinerzhagen kann Frank Markus geben.

Als Leiter des städtischen Gebäudemanagements kümmert er sich mit seinem Team auch im normalen Alltag um die Reinigung der städtischen Immobilien. Das sind in ihrer Summe 28 mit über 30 000 Quadratmetern Grundfläche. 300 000 Euro waren für deren Reinigung in den vergangenen Jahren dafür durchschnittlich aufgewendet worden. Zur Objektpalette zählen dabei nicht nur Schulen und Turnhallen. Die Gebäude der Stadtverwaltung und beispielsweise die Gerätehäuser der Feuerwehr gehören gleichfalls dazu.

Große Reinigungsflächen

Natürlich werden dort nicht nur die Böden gesäubert. Toiletten, Duschen, Wände Heizkörper, Fenster und mehr, komplettieren den Aufwand, erhöhen die eigentliche Reinigungsfläche um ein Vielfaches. Was im Einzelnen und auf welche Art und Weise, in welchem Zyklus, gereinigt wird, ist in einem umfangreichen Auftrag festgeschrieben. Zuletzt noch für die Dauer von vier Jahren im Juli dieses Jahres.

„Natürlich hatten wir da auch schon die Coronalage im Blick. Für die einzelnen Berechnungsmodi spielte das aber noch keine Rolle“, erklärt Frank Markus.

Abweichung zu „üblichen Jahren“

Der für die Coronaviruslage erforderliche Aufwand werde schon seit einiger Zeit gesondert erfasst. Nicht zuletzt, um zum einen für eventuell mögliche Erstattungsmöglichkeiten durch das Land oder den Bund gerüstet zu sein. Zum anderen aber, um die Abweichung zu den „üblichen Jahren“ darstellen zu können.

Die derzeitige Faktenlage ist in gerade in diesem Zusammenhang interessant. „Im Moment hält sich der finanzielle Aufwand fast die Waage, ist nur ein leichter Anstieg erkennbar“, erläutert Frank Markus. Nach seiner ersten Einschätzung dürften dafür in der Hauptsache die geringeren Nutzungszeiten der Gebäude während des ersten Lockdowns eine Ursache sein. Eine Prognose, wann und ob dieser Effekt bei erhöhter Auslastung und damit nötigem höheren Reinigungs- und Desinfektionsaufwand sich verstärken wird, wagt er allerdings nicht.

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