Planungen für die Regionale 2025 nehmen Fahrt auf

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Der Umbau der Villa im Park wäre ohne Förderung durch die Regionale wohl nicht möglich.

Meinerzhagen - Zwar sind noch längst nicht alle Projekte der Regionale 2013 abgeschlossen, dennoch bereitet sich die Region schon auf die nächste „Runde“ im Jahr 2025 vor.

„Mit der Vergabe der Regionale 2025 nach Südwestfalen sehen wir uns auch in unserer bisherigen Arbeit, die das Zusammenwachsen in unserer Region gefördert, zum Teil sogar erst ermöglicht hat, bestätigt. Ich bin gespannt, welche Projekte sich aus dem im Herbst 2018 startenden Qualifizierungsprozess ergeben werden”, so Hubertus Winterberg im Gespräch mit der MZ. Er ist Geschäftsführer der 2008 gründeten Südwestfalen Agentur. Deren Gesellschafter sind der Märkische- und der Hochsauerlandkreis, sowie die Kreise Soest, Olpe und Siegen-Wittgenstein und der Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“. 

Seit 1997 verfügt die regionalisierte Strukturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen über das Instrument der Regionale. Als Vorbild für diese neue Form der projektorientierten, regionalen Zusammenarbeit diente damals die internationale Bauausstellung Emscher-Park. Die Regionen im Land können sich seither für die Durchführung einer Regionale bewerben. 

Die Basis hierfür ist ein gemeinsam erarbeitetes Leitbild. Erhält eine Region den Zuschlag, werden die vorgeschlagenen Maßnahmen aus den bestehenden Förderprogrammen des Landes gefördert. Das Spektrum der Maßnahmen deckt dabei die Bereiche Städtebau, Umwelt, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Wissen ab. So auch bei der im Jahr 2007 direkt nach der formellen Gründung der Region Südwestfalen abgegebenen Bewerbung für die Regionale 2013. Die damals in einem Wettbewerbsverfahren und einem intensiven Qualifizierungsprozess durch die Regionale-Agentur eingereichten Projekte erhielten schließlich in einer Vielzahl Förderzusagen. So beispielsweise im näheren Umfeld und auch speziell für Meinerzhagen das Projekt „Naturerlebnisgebiet Biggesee-Listersee“ und das Projekt „Ein Kreis packt aus“, in dem es um die Offenlegung von Gewässern ging.

Ebenso berücksichtigt: das Projekt „Oben an der Volme“, das einen Maßnahmenmix der vier Kommunen Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle darstellt. Besonders bedeutsam ist dabei etwa die gerade vollzogene Reaktivierung der Volmetalbahn mit dem einhergehenden Ausbau der Bahnhöfe. Ein weiteres Großprojekt sind die Arbeiten an der Villa im Park, aus der ein kultureller Treffpunkt wird. Unter Berücksichtigung des Aspektes, dass die Vorbereitungen für die Regionale 2013 gut fünf Jahre vorher begonnen haben, relativiert sich der nun bis 2025 zur Verfügung stehende Zeitraum ein wenig. Vielmehr beinhaltet die nun um zwei Jahre längere Zeitspanne für Hubertus Winterberg „eine sicherlich nicht unberechtigte Hoffnung auf den Zuschlag“. „Der jetzt angedachte Zeitplan für die Regionale 2025 sollte es ermöglichen, festgelegte Projekte deutlich vor 2025 umsetzten zu können. Im Präsentationsjahr 2025 stünde somit einer Vorstellung der Ergebnisse nichts entgegen”, ist er  sehr zuversichtlich.

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