Projekt Bigge-/Listersee wird vorgestellt

An dem Regionale-Projekt für den Erholungs- und Naturraum Bigge-/Listersee ist auch die Stadt Meinerzhagen beteiligt mit Projekten wie der Aufwertung des Badestrandes in Windebruch, Radwegen und Aussichtspunkten.

MEINERZHAGEN/LISTERTAL ▪ In dieser Woche ist die neue Ausgabe des Regionale-Magazins erschienen. Das Heft wird von der Südwestfalen Agentur herausgegeben und berichtet vor allem über die Projekte der Regionale 2013. In der neuen Ausgabe sind dies das „Naturerlebnisgebiet Bigge-/Listersee“ und das „Südwestfälische Musikbildungszentrum Bad Fredeburg“.

Auf 16 Seiten finden sich zudem Geschichten und Portraits über Menschen aus der Region: BVB-Geschäftsführer und Südwestfalen-Botschafter Hans-Joachim Watzke, die frisch gekürte Olympia-Dritte im Taekwondo Helena Fromm sowie die Unternehmerin Ricarda Kusch aus Hallenberg.

An dem Regionale-Projekt für den Erholungs- und Naturraum Bigge-/Listersee ist auch die Stadt Meinerzhagen beteiligt mit Projekten wie der Aufwertung des Badestrandes in Windebruch, Radwegen und Aussichtspunkten. Die geplante Investitionssumme für das Gesamtprojekt liegt bei 10,4 Millionen Euro, davon werden 5,5 Millionen Euro Fördermittel vom Land NRW und 2,7 Millionen Euro als Investitionen Dritter erwartet.

„Beste Aussichten für einen der schönsten Landschaftsräume“, heißt es in der Überschrift zum Beitrag des Journalisten Bodo Zapp, ehemals Chefredakteur der Westfalenpost Hagen, über dieses Vorhaben. Hier einige Textauszüge daraus:

„Alles so vertraut hier. Das Naturerlebnis ist beim Ausflug an den Listersee schön wie damals im Jugend-Zeltlager. Doch hat solch ein Wiedererkennen nach langer Zeit auch seine Schattenseiten: Eine Auffrischungskur täte den stillen Schönheiten Bigge- und Listersee gut.

Die gute Nachricht: Mit der Vergabe des dritten Sterns für das entsprechende Regionale-Projekt kommt die Höherstufung des Freizeitwertes in greifbare Nähe! Die Verwirklichung des ehrgeizigen, auf breite Zustimmung stoßenden Plans für mehr Attraktivität steht wegen des Regierungswechsels in Düsseldorf zunächst unter Finanzierungsvorbehalt. Der Aufbruch zu schöneren Ufern ist jedoch schon erfolgt. Olpes Bürgermeister Horst Müller lobt die hervorragende Zusammenarbeit vor allem mit Attendorn, aber auch mit Drolshagen und Meinerzhagen: „Weg von der Klein-Klein-Politik, hin zu gemeinsamen Tourismus-Highlights, von denen auch die Einheimischen in hohem Maße profitieren. Hier wird der Grundgedanke der Regionale erlebbare Wirklichkeit.

Über Jahrzehnte wurden Bigge- und Listersee in erster Linie als Wasserreservoir für Südwestfalen und das Ruhrgebiet angesehen. Erst vor gut zehn Jahren änderte der Ruhrverband als Eigentümer der Stauseen behutsam die Sichtweise. Umweltverträgliche Freizeitnutzung gerät stärker in den Blickpunkt. Der gastronomische Leuchtturm auf dem Bigge-Staudamm, 2009 vom Ruhrverband eröffnet, gibt die Richtung vor. „Das Angebot für Erholung und Freizeit soll professioneller werden“, sagt Horst Müller. Wie großartig das Zusammenspiel von (nachgeholfener) See-Natur, Wäldern und Bergen ist, ahnen bisher längst nicht alle, die unterwegs sind in diesem Sauerland-Schmuckstück mit dem Hauch Dornröschenruhe. Beim Vorbeifahren sieht man vor lauter Landschaft oft das Wasser nicht. Und wenn doch, kommt man nicht gut heran. Viele Köpfe rauchen deshalb und schaffen Bausteine für das moderne Seen-Erlebnis.

Freuen darf man sich auf den Rund-um-die-Seen-Steig für Wanderer – mit Bigge-Lister-Balkonen. Neue Radwege werden für die gemütliche Familientour angelegt, unter anderem von Meinerzhagen-Hunswinkel entlang des Listersees nach Attendorn-Schnütgenhof. Auch der geplante Höhenradweg für sportive Strampler könnte als Bewegungsmedizin verschrieben werden. Gute Anbindung an Haltepunkte des Biggesee-Express und an Anlagestellen der Bigge-Passagierschiffe sind inklusive. Bei so viel weitsichtiger Planung wundert es nicht, dass es mehr Zugänge zum Wasser und attraktive neue Badestellen geben wird. In der Waldenburger Bucht dürfte sich mancher Strandbad-Gast fragen, was denn schöner sein kann. Der Ballermann jedenfalls nicht und schönes Wetter gibt es hier ruhiger“.

Soweit Auszüge aus dem Artikel von Bodo Zapp über das Regionale-Projekt für die beiden Talsperren.

Das Regionale-Magazin erscheint halbjährlich mit einer Auflage von 30 000. Für die neue Ausgabe wurde das Design komplett überarbeitet, um Informationen noch übersichtlicher und leserfreundlicher zu präsentieren. Das Heft liegt kostenlos unter anderem in vielen Sparkassen und Volksbanken sowie in Rat- und Kreishäusern aus und ist auch direkt bei der Südwestfalen Agentur in Olpe zu bekommen. „Das Magazin soll vor allem Freude beim Lesen machen und einen kleinen Einblick in die vielen spannenden Entwicklungen in unserer Region geben“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur. ▪ pr/-fe

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