Parkplatzsanierung soll weitergehen

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Marode Oberfläche und eine defekte Abwasserrinne. So stellt sich der „zweite Teil“ des Rathausparkplatzes dar.

Meinerzhagen - Im Sommer 2011 wurde der erste Teil des Rathausparkplatzes hinter den Rathausgebäuden II, III und IV grundlegend saniert. Vorher oftmals verschoben, bekam die Fläche nicht nur einen neuen, tragfähigen Untergrund und eine neue Abführung für das Oberflächenwasser. Vielmehr gestaltete man den Besucherparkplatz mit der Zufahrt über die Straße Unterm Bamberg ganz neu.

Rund 139.000 Euro kosteten die Arbeiten, bei denen am Ende eine gepflasterte Stellflächen für 23 Pkw und zwei Motorräder, sowie asphaltierte Fahrwege und eine ansprechende Begrünung entstanden waren.

Im Zusammenhang mit den im Umfeld des Rathauses und des Stadtparks geplanten Maßnahmen der Regionale 2013 zur Umgestaltung der Flächen, will man sich in nächster Zeit nun auch mit dem zweiten Teilbereich des Rathausparkplatzes beschäftigen. 

Im Bauprogramm 2016 beschreiben die Fachleute aus dem Rathaus diese Notwendigkeit mit den Worten: „Die vorhandene durchgängige Asphaltfläche bedarf im unteren, zu den Garagen gelegenen Teil, einer Erneuerung. Zudem befindet sich die vorhandene mehrzeilige Rinne in einem schlechten (...) Zustand“. Für notwendige Planungskosten waren 15.000 Euro vorgesehen.

„Diese Mittel stehen uns leider nächstes Jahr nicht zur Verfügung“, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf Nachfrage der MZ. Dennoch wolle man im Rathaus die Angelegenheit nicht gänzlich auf Eis legen. 

„Wir haben bisher im Umfeld der Rathausgebäude in der letzten Zeit sinnvolle und notwendige Sanierungsarbeiten vorgenommen. Auch in diesem Zusammenhang und im Zusammenhang mit den Arbeiten an der Bahnhofstraße und im Stadtpark, wollen wir uns zumindest hausintern grundsätzliche Gedanken zum Thema machen“, so Tischbiereck. 

Dass diese dann zu gegebener Zeit in eine, für die Bauausführung notwendige Detailplanung einfließen werden, sei für ihn selbstverständlich. Tatsächlich ist besonders in diesem Jahr durch die Sanierung der Treppenanlagen „rund ums Rathaus“, der Bruchsteinmauer an der Bahnhofstraße, aber auch durch die neue Wegeführungen vor dem Rathausgebäude III, die Rathausumgebung optisch aufgewertet und zum Teil „Substanzerhaltung“ betrieben worden.

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