Rathaus-Parkplatz bald „vollendet“

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Die Fahrgasse wird asphaltiert, die Stellflächen werden gepflastert. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Die Sanierung und Umgestaltung des Rathausparkplatzes soll in zwei Wochen abgeschlossen sein.

„Wenn jetzt keine dramatischen Wetterbedingungen eintreten, werden wir den Zeitplan einhalten können“, diese Aussage machte Markus Schade vom Tiefbauamt der Stadt Meinerzhagen bei einem Ortstermin mit der MZ.

Damit stehen ab Mitte September den Besuchern der Stadtverwaltung wieder 23 Stellplätze für Autos (ein Platz weniger als vorher) und zwei für Zweiräder hinter den Verwaltungsgebäuden, erreichbar über die Zufahrt „Unterm Bamberg“, zur Verfügung.

Seit Jahren war die Parkplatzoberfläche marode und glich einer Kraterlandschaft. Besonders bei Regenwetter und in der kalten Jahreszeit erschwerten dann große Pfützen und überfrorene Wasserflächen den Zugang für Besucher und Mitarbeiter der Verwaltung.

Gleichzeitig führte die unzureichende Oberflächenentwässerung des Parkplatzes zu Problemen für die Gebäude der angrenzenden Rathausnebenstellen.

Mehrmals hatte die Maßnahme in den letzten Jahren bereits im Haushaltsentwurf der Stadt gestanden. Immer wieder jedoch zwang die angespannte Finanzlage dazu, die Arbeiten zu Gunsten dringenderer Baustellen zu verschieben. Für rund 130 000 Euro führt die Firma Jakobs, aus Reichshof, seit rund vier Wochen nun die Arbeiten aus.

Die Parkplatzstellflächen erhalten eine klassische, graue Verbundsteinpflasterung, welche im Fischgrätverband verlegt wird. Anstelle von zusätzlichen Markierungen für die Parkboxen, werden Trenneinfassungen aus Natursteinen erstellt. So sind die einzelnen Parkflächen gut erkennbar.

Zusätzlich bieten die, mit einer Mörtelmischung eingelassenen und verfugten Steine, auch den Halt für die Pflasterung. Eine abschließende Versiegelung soll verhindern, dass das Fugenmaterial im Laufe der Jahre ausgewaschen wird.

„Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser Methode das unbeliebte Verschieben der Verbundsteine ausgeschlossen haben“, so Markus Schade.

Die Fahrgassen des Parkplatzes sind wegen ihrer größeren Belastung, unter anderem auch durch den Liefer- und Entsorgungsverkehr, mit einer Asphalt-oberfläche hergerichtet worden.

„Bevor wir uns um die Oberfläche gekümmert haben, waren wir auch im Untergrund tätig“, erläutert Markus Schade den Bauablauf. Damit bezieht er sich speziell auf die Überprüfung der Gebäudehausanschlüsse auf ihre Dichtheit. Eine Maßnahme, die früher oder später bundesweit auf alle Hauseigentümer zukommt (MZ berichtete).

Zum Abschluss der Arbeiten, bei denen auch der in diesem Bereich vorhandenen „Behindertenparkplatz“ optimiert wird, sollen noch drei Bäume in die dafür vorgesehenen Beeten gepflanzt werden.

„Ich bin sehr optimistisch, dass wir bis auf kleinere Nebenarbeiten Mitte September fertig sind und den Platz dann wieder zum Parken freigeben können“, so Markus Schade. ▪ jjh

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