An der Stadthalle

Spuck-Attacke auf Polizistin endet hinter Gittern

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Das Stadthallenumfeld war am Sonntagabend erneut Schauplatz eines Polizeieinsatzes. Nach einer zunächst klaren Situation eskalierte nur 15 Minuten später ein weiterer Einsatz.

Meinerzhagen - Das Stadthallenumfeld war am Sonntagabend erneut Schauplatz eines Polizeieinsatzes – der diesmal auch für die Beamten nicht ungefährlich war.

Dabei schien die Situation zunächst geklärt: Als die Polizei gegen 19.30 Uhr zu einer randalierenden Person an die Volmestraße gerufen wurde, genügte eine ernste „Ansage“, um den 22-jährigen Meinerzhagener zu beruhigen. Dachten zumindest die Einsatzkräfte. Doch bereits 15 Minuten später meldete sich der Besitzer eines Restaurants bei der Polizei, um auf eben jenen Randalierer hinzuweisen, den die Beamten erst kurz zuvor ermahnt hatten. Diesmal eskalierte die Situation. Wie Polizeisprecher Dietmar Boronowski gestern erklärte, fruchteten alle Beschwichtigungsversuche diesmal nicht – ganz im Gegenteil: „Der 22-Jährige beschimpfte die Beamten auf übelste Weise und versuchte, eine Kollegin anzupacken.“ Daraufhin führten die Polizisten den jungen Mann zum Einsatzfahrzeug, um seine Personalien festzustellen – was wiederum einem 25-jährigen Bekannten des Randalierers gar nicht gefiel: Der fiel jetzt seinerseits aus der Rolle und wurde handgreiflich, so dass die Polizisten Pfefferspray gegen ihn einsetzen mussten. Die Randale gipfelte in der Spuck-Attacke des Urhebers, die ihn und seinen Kompagnon schlussendlich in die Lüdenscheider Gewahrsamszelle brachte.

Beide Männer waren nach Informationen der Polizei stark alkoholisiert. Eine Blutprobe wurde den Meinerzhagenern in der Lüdenscheider Wache entnommen. - zach

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