Planungsauftrag für Radweg vergeben

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Wenn sich Auto und Rad treffen, ist es im Moment an der L 539 doch recht eng.

Hösinghausen -  Gut ein Jahr ist es jetzt her, dass Ralf Conrady und weitere Mitstreiter aus Hösinghausen ihre Idee von einem Rad- und Gehweg zwischen Hösinghausen und Valbert bei der Stadt Meinerzhagen und dem Landesbetrieb Straßen NRW vortrugen.

Von Jochen Helmecke

Im Mai vergangenen Jahres gab es dann bei einem Termin vor Ort vom zuständigen Abteilungsleiter bei Straßen NRW, Eberhard Zimmerschied, eine gute Nachricht. Er stellte damals die Anlegung eines Bürgerradweges auf einer neben der L 539 gelegenen Trasse in Aussicht. Zwischenzeitlich fanden mehrere Gespräche zur Abstimmung der Details statt. Mit dabei auch alle am Verfahren zu beteiligenden Behörden, wie Polizei und Märkischer Kreis und andere Institutionen.

„Wir hatten am 27. Februar einen weiteren Abstimmungstermin. Danach konnten wir als Stadt nun den Planungsauftrag für den Weg vergeben“, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf Nachfrage der MZ.

Zwar ist das Radwegeprogramm 2014 des Landes – in ihm ist auch der Bürgerradweg Hösinghausen aufgenommen – noch nicht insgesamt verabschiedet, die Fachleute beim Landesbetrieb gehen allerdings von einem positiven Entscheid aus.

Kommt es dazu, wird der kombinierte Geh- und Radweg vom Landesbetrieb errichtet und auch unterhalten. Geführt würde dieser im Ufer- und Grabenbereich auf der rechten Fahrbahnseite der Landstraße 539 in Richtung Meinerzhagen. Für die Stadt fallen bei der Maßnahme lediglich die Planungskosten an.

Bereits „abgesegnet“ ist hingegen der Bürgerradweg Mühlhofe-Albringhausen. In einer Veröffentlichung des zuständigen Ministeriums vom Freitag steht dieser neben 15 weiteren Maßnahmen auf dem Terminplan für 2014.

Wann letztendlich der Baubeginn in Hösinghausen sein wird, steht noch nicht fest. Die Bemühungen der Stadt Meinerzhagen und von Straßen NRW sind jedoch auf eine zügige Abwicklung, eventuell schon im nächsten Jahr, gerichtet.

Wer am vergangene Wochenende in der Ortslage Hösinghausen einen kurzen Stop einlegte, konnte dort doch einige Fußgänger und Radfahrer entdecken. Darunter war auch eine kleine Gruppe jugendlicher Radler, die sichtlich „eingeengt“ und dadurch mit erhöhtem Risiko unterwegs war.

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