Prozessionen in Valbert und Meinerzhagen

Auch in Valbert gab es an Fronleichnam eine Prozession, an der viele Katholiken teilnahmen.

MEINERZHAGEN ▪ Vorne gingen die Kreuzträger, gefolgt von der Gemeinde.

Mitten in dem langen Zug, der am Donnerstag aus der katholischen Kirche St. Martin kam, wurde ein Tragehimmel mitgeführt, unter dem Pater Clemens das Allerheiligste durch die Straßen von Meinerzhagen trug. Fronleichnam ist für die Katholiken das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi, der Tag wird seit 1246 gefeiert. Anfänglich wurde das Fronleichnamsfest ohne Prozession gefeiert. Die erste sichere Bezeugung der Festprozession stammt aus der Kirch St. Gereon in Köln, wo das Kapitel sie zwischen 1264 und 1279 annahm. Dabei wurde der Leib Christi an der Spitze des Zuges in einer Pyxis, einer verzierten und vergoldeten Dose, mitgetragen.

Geschmückte Altäre

Schlicht, jedoch mit vielen Blumen geschmückt, waren die Altäre in Meinerzhagen am Altenheim, an der Musikschule und der Stadthalle. In Valbert standen sie an der Schule, bei Privatfamilien und an der Kirche St. Christophorus. An ihnen beteten die Katholiken und empfingen von Pastor Ludwig Opahle ihren Segen. Thema der Fürbitten an den Altären in Valbert waren die Kirche, der Wunsch nach Gerechtigkeit in der Welt und das Bitten um die Feldfrüchte.

Jugendblasorchester spielt

In Meinerzhagen begleitete das Jugendblasorchester die Gemeinde bei ihren Gesängen. Gegen 12 Uhr endete die Prozession in der Marienkirche, in der die Gemeinde dann ihren Schlusssegen empfing.

Nicht nur für Fußgänger gibt es die Fronleichnamsprozession. Am Chiemsee und auf dem Staffelsee bei Murnau sowie in Köln gibt es zu Fronleichnam Schiffsprozessionen. ▪ GeG

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