Seeufer lädt zum Bummeln ein

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Zum Teil speziell für Sondern entwickelte und gestaltete Spielgeräte sorgen bei den jungen Nutzern für Freude.

Biggesee - Das neugestaltete Seeufer in Sondern ist nun offiziell eingeweiht.

Damit wurde das zentrale Projekt der Regionale Südwestfalen 2013, das auch mit seinem Kostenvolumen von mehr als drei Millionen Euro alle anderen Projekte übertrifft, fertiggestellt.

Genaugenommen ist damit von dem, was früher mal rund um den Sonderner Bahnhof und der Schiffsanlegestelle der Biggeseeflotte existierte, nichts mehr übrig. „Wir freuen uns, dass die Maßnahme bis auf einige Kleinigkeiten abgeschlossen ist. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagt die technische Beigeordnete Judith Feldner im Gespräch mit der MZ.

Bei der Umsetzung war besonders die Geduld der Sonderner ein wichtiger Faktor. Denn vom eigentlichen Ratsbeschluss im November 2012, hatte es letztendlich fast sechs Jahre gedauert. Ein Zeitraum, der besonders zu Beginn auch von zum Teil kontroversen Ansichten über die angedachten Gestaltungslösungen geprägt war.

Am Ende der Vorbereitungs- und Planungsphase überzeugte dann im Wettbewerb ein Umgestaltungsvorschlag des Berliner Ingenieurbüros „A 24“. In dem zeigten die Planer auf, wie aus dem bestehenden und in die Jahre gekommenen Zustand des Gesamtareals ein Wohlfühlort werden könnte. Knackpunkt dabei: Die ungeliebte Bahnunterführung. Sie aus den Gestaltungsüberlegungen heraustrennen zu können, hätte die Arbeit der Planer um einiges vereinfacht.

Trotz aller Bemühungen ließen sich aber wegen der Sicherheits-Aspekte für und durch den Bahnbetrieb, keine Alternativen finden. Allerdings sorgt jetzt die helle, offene Neugestaltung der Unterführung für einen nicht mehr vergleichbaren, sehr positiven Eindruck gegenüber dem ehemaligen Zustand. Eine Tatsache, die auch an allen anderen Stellen des rund 400 Meter langen und durchschnittlich rund 30 Meter breiten Bereichs zutrifft: Terrassenförmige Wege, fantasievolle Spielplätze, Sitzbänke, Frischluft-Sofas, die breite Promenade mit Seebalkonen, ein barrierefreier Zugang über Uferserpentinen zur Anlegestelle, jede Menge Grün und der freie Blick auf die Bigge.

All das ist nun Realität geworden. Mit eingebunden sind die verschiedenen gastronomischen Angebote und Parkmöglichkeiten. Bei Letzteren hat man durch die Umgestaltung und Begrünung des Parkplatzes in unmittelbarer Nähe zwar einige Stellplätze verloren. Dafür wurden aber oberhalb der neuen Seeuferanlage neue Flächen geschaffen.

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