Ehrenamtskneipe: 18 Bürger wollen helfen

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Frederike Schriever informierte über mögliche Fördergelder.

Valbert - Er hatte wohl mit seiner Einladung den Nagel auf den Kopf getroffen. Mit ihr hatte der Ortsvorsteher Hans Gerd Turck die Valberterinnen und Valberter aufgefordert, am Mittwochabend in der Ebbehalle über das Projekt Ehrenamtskneipe zu diskutieren.

Deutlich mehr als 50 Personen aus allen Altersgruppen und darunter auch viele, die sich noch nicht in Vereinen und Organisationen engagieren, waren gekommen.

Die erhielten nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher Hans Gerd Turck zunächst von der Leader-Regionalmanagerin Frederike Schriever Informationen über eventuelle Fördermöglichkeiten. Kernaussage hierbei auch: Die Projektidee muss schlüssig sein und die Finanzierung muss passen. Im Falle einer Dorfkneipe, welche durch Ehrenamtler betrieben wird, spielen dabei nach Aussage der Fachfrau die Betriebskosten eine entscheidende Rolle. Nachdem Rechtsanwalt und Ratsmitglied Matthias Scholand kurz die allgemeinen rechtlichen und Ute Otto vom Ordnungsamt der Stadt die speziellen gaststättenrechtlichen Grundlagen aufgezeigt hatten, stieg man in die Diskussion ein. Und fast von selbst verstand sich, dass diese zunächst auf die Frage „können wir ein derartiges Projekt in der Hültekanne realisieren?“ abzielte.

Zwar bekamen die Teilnehmer der Versammlung vom ebenfalls anwesenden Eigentümer keine konkrete Zahl genannt, allerdings verweigerte dieser auch nicht die Bereitschaft, über die notwendigen Konditionen für eine Pacht zu einem späteren Zeitpunkt zu sprechen. Damit die Idee überhaupt weiter verfolgt werden kann, bedurfte es nach einhelliger Auffassung der Versammlungsteilnehmer am Mittwochabend eines direkten Votums derjenigen, die sich engagieren wollen. Als der Valberter Ortsvorsteher hierzu aufrief, musste er nicht lange warten. Spontan standen einige Besucher auf und verkündeten: „Wir machen das“. Am Ende waren es dann 18 Personen, die ihre Zusage durch das Eintragen in eine entsprechende Liste bestätigten. „Eine gute Basis, um die nächsten Schritte angehen zu können“, äußerte ein zufriedener Ortsvorsteher gegenüber der MZ.

Einer dieser nächsten Schritte soll direkt nach den Sommerferien eine Zusammenkunft der Gruppe sein. In ihr will man dann vertieft über ein Konzept nachdenken. Bereits am Mittwochabend war aus der Versammlung die Meinung geäußert worden, sich bei der Suche nach einem geeigneten Objekt nicht nur auf die Hültekanne zu konzentrieren.

Nichtsdestotrotz freuten sich die Anwesenden über die spontane Einladung des Eigentümers der „HüKa“, die erste Zusammenkunft in dem Valberter Traditionsgasthaus stattfinden zu lassen. Das sicherlich auch unter dem Aspekt, um sich dort einen aktuellen Überblick über die Räumlichkeiten machen zu können.

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