Schule „Auf der Wahr“

Projekt "Elterntaxi": Stadt legt besondere Haltezone an 

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Wie beim Scrabbeln: Ingo Fries (2. von rechts) legte die Buchstaben aus, die im besten Fall für eine Lösung des „Taxi-Verkehrs“ sorgen.

Meinerzhagen - Zu viele Eltern haben ihre Kinder regelmäßig mit ihren Fahrzeugen zur Schule „Auf der Wahr“ gebracht – das führte zu Problemen, die jetzt mit Hilfe eines „Elterntaxi-Halts“ gelöst werden sollen. Am Montag wurde dafür Hand angelegt.

Anfang des Monats hatte die Stadtverwaltung die zuvor im Fachausschuss beratenen Lösungsansätze für die Verkehrsprobleme am Schulzentrum „Auf der Wahr“ den betroffenen Anwohnern vorgestellt. 

Dabei konnte der federführend in der Angelegenheit agierende Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck eine breit aufgestellte Gruppe von Fachleuten mit einbeziehen. Dazu zählte mit einem längeren Wortbeitrag etwa auch Mathias Perkert vom Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Einen Konsens gefunden

Letztendlich gab es nach angeregter und zum Teil kontrovers geführter Diskussion einen Konsens. Der besteht darin, mit verschiedenen Maßnahmen sowohl baulich, organisatorisch als auch pädagogisch für Verbesserungen sorgen zu wollen. 

Auch im Hinblick darauf, dass es eigentlich – zwar unterschiedlich abgestuft und intensiv – an allen Schulen Handlungsbedarf gibt. Im Bereich des Schulzentrums „Auf der Wahr“ einigte man sich neben der Installation von neuen Parkplätzen für die Kleinbusse zur Schülerbeförderung unter anderem auf die Einrichtung von Hol- und Bringzonen – kurzum: Es sollten Haltemöglichkeiten für sogenannte Elterntaxis geschaffen werden. 

„Elterntaxi-Haltezone“ als Schriftzug

Je eine von ihnen sollte demnach an der Heer- und an der Stettiner Straße entstehen. Und am Montag war es so weit. Ingo Fries vom Fachbereich Bauen und Wohnen beaufsichtigte die erforderlichen Arbeiten der Markierungsfirma Hitzblech aus Werdohl. 

Farblich etwas untypisch waren dabei die Linien und der Schriftzug gehalten. Nicht im üblichen Weiß oder wie bei zeitlich beschränkten Regelungen in Gelb, sondern in Blau wurden die Markierungen aufgebracht. An beiden Standorten brachte man nun den Schriftzug „Elterntaxi-Haltezone“ im sogenannten Heißplastikverfahren auf.

Fahrplan wird aufgestellt

Bei den Linien selbst kamen die Farbroller zum Einsatz. Die noch notwendige Beschilderung soll nach deren Lieferung erfolgen. Auf ihr werden die Zeiten aufgeführt, zu denen in den Zonen nur anlässlich der Abholung oder des Bringens der Kinder gehalten werden darf. In den restlichen Zeiten dürfen die Flächen auch zum normalen Parken genutzt werden. „Wir werden bereits in der nächsten Woche versuchen, eine Art Fahrplan für die pädagogische Begleitung aufzustellen. 

Dabei soll das Zukunftsnetzes Mobilität NRW eingebunden sein und natürlich auch die bereits bisher schon Mitwirkenden“, erklärt Fachbereichsleiter Heinz-Gerd Maikranz. Gemeint sind beispielsweise andere Behörden und Organisationen, die Schulgremien – und vor allem die Schüler und Eltern.

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