Seit 18.03 Uhr heißt der Prinz Marco Hilbert

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Auf den Schultern wurde der neue Prinz Marco Hilbert vom Schießstand ins Zelt getragen. Der 16-Jährige hatte den Vogel mit dem 218. Schuss von der Stange geholt.

Meinerzhagen - Um 15.42 Uhr begann am Sonntag das Prinzenschießen im Rahmen des Meinerzhagener Schützenfestes. Bis 18.03 Uhr sollte es dauern, dann erst stand der neue Prinz fest. Es ist der 16 Jahre alte Marco Hilbert. Zur Prinzessin wählte er die Kiersperin Alina Rappensteiner, die ebenfalls 16 Jahre alt ist.

Von Jürgen Beil

Marco Hilbert beschrieb seine Gefühle direkt nach dem Volltreffer so: „Das war Adrenalin pur. Ich hatte vorher schon auf die Insignien geschossen, aber nie getroffen. Damit habe ich nun überhaupt nicht gerechnet.“

Ähnliche Gefühle hegte Alina Rappensteiner. Sie hatte bis zum Morgen überhaupt noch nichts davon gewusst, dass Marco Hilbert ihr noch am selben Tag den Antrag machen würde, im „Fall der Fälle“ seine Prinzessin zu werden.

Marco Hilbert wohnt an der Beethovenstraße in Meinerzhagen, hat bisher die Gesamtschule Kierspe besucht und wechselt nach den Sommerferien zum Berufskolleg Technik. In seiner Freizeit trifft er sich gern mit Freunden und pflegt die Geselligkeit. Alina Rappensteiner wohnt am Haunerbusch und spielt in der B und A-Jugend Handball beim VfL Gummersbach.

Mit dem 218. Schuss fiel der Prinzenvogel, es war der 24. Schuss im Rahmen des Prinzenschießens, das erst um 17.50 Uhr begonnen hatte. Der Kampf um die Insignien hatte ebenfalls lange gedauert: Zunächst holte sich Jan Heinbuch die Krone (69. Schuss/16.15 Uhr). Es folgten Janek Höpker mit dem Zepter (78. Schuss/16.30 Uhr), Sören Schumacher mit dem Reichsapfel (101. Schuss/16.45 Uhr), Tillmann Sönchen mit dem rechten Flügel (136. Schuss/17.05 Uhr) und Tim Kopperberg (194. Schuss/17.40 Uhr).

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