Priesterjubiläum mit der Gemeinde gefeiert

Glückwünsche und ein Geschenk vom Pfarrgemeinderat für Pfarrer Peter Wilhelm Keinecke.

MEINERZHAGEN ▪ Am 16. Mai 1986 wurde Peter Wilhelm Keinecke zum katholischen Priester geweiht. Am vergangenen Samstag feierte er dieses Jubiläum zusammen mit seiner Gemeinde mit einer Messe und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein.

Geboren ist Pfarrer Peter Wilhelm Keinecke 1954 in Werdohl als Sohn eines Schuhgeschäftsinhabers. Da lag es für ihn nahe, nach der Schule zuerst eine Lehre als Einzelhandelskaufmann zu machen mit dem Ausblick, später einmal das väterliche Geschäft zu übernehmen. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Lehre in Hagen arbeitete er noch 18 Monate in Hemer. Doch so richtig zufrieden, war er mit seinem Leben nicht. Schon damals keimte in ihm die Gewissheit, dass er Priester werden wollte. In einer sogenannten Orientierungszeit verpflichtete er sich in einem Behindertenheim in Bigge-Olsberg. In dieser Zeit verfestigte sich der Gedanke, dass Priester zu sein, seine eigentliche Berufung war. Er ging nach Bad Driburg in das Klemens-Hofbauer-Kolleg und machte dort sein Abitur. Im Anschluss daran studierte er Theologie in Bochum und Würzburg. Seine praktische Ausbildung erfolgte in Essen-Werden im Priesterseminar und in der Pfarrei St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst. Der Abschluss seiner Priesterausbildung war die Priesterweihe am 16. Mai 1986 in der Probsteikirche St. Augustinus in Gelsenkirchen-Mitte.

Seine erste Stelle trat er in der Gemeinde St. Barbara in Gelsenkirchen-Buer-Erle an, einer typischen Arbeiterpfarrei. Danach war er dreieinhalb Jahre Kaplan in der Propsteigemeinde St. Ludgerus in Essen-Werden. Anschließend wechselte er in die Pfarrei Christi-Himmelfahrt nach Essen-Fischlaken für sieben Jahre. Dieser Zeit folgten fünfeinhalb Jahre in Duisburg-Wannheimerort in der Gemeinde St. Petrus Canisius und St. Michael. Seit September 2006 ist Pfarrer Peter Wilhelm Keinecke Pfarrer der Großgemeinde St. Maria Immaculata, zu der noch die Gemeinden St. Christophorus in Valbert sowie St. Josef in Kierspe gehören.

„25 Jahre in einem wunderbaren Beruf, der jedoch auch schwieriger geworden ist“, begrüßte Pastor Peter Wilhelm Keinecke die Gemeinde im Gottesdienst. „Ich danke für die Führung durch diesen Beruf, die mir Familien, Freund und die Gemeinde gegeben haben.“ Als Erfahrung seines Priesterseins gab er an, dass nicht das, was groß und bombastisch daher komme, tragfähig sei, sondern eher was innen drin und unscheinbar sei. „Jeder Mensch hat in sich seine Berufung. Für mich ist es wichtig, diese Menschen sensibel für diesen Ruf zu machen und ihm dann zu folgen.“

Nach dem Gottesdienst überreichte ihm die Gemeinde, vertreten durch die Gemeinderatsvorsitzenden Dr. Kerstin Kregel aus Meinerzhagen und Ulrich Jatzkowski aus Kierspe, den Anfang eines „Bausatzes“ für die Traumkirche von Pfarrer Peter Wilhelm Keinecke. Auch die Kinder des Kindergartens St. Martin gratulierten, sangen ihm ein „Piratenlied“ und hatten ein großes Geschenk dabei. Die Reihe der Gratulanten war groß, die im Anschluss ihren Platz inmitten der Gemeindemitglieder und Gäste auf dem Kirchplatz St. Martin fanden.

Nicht nur die Gemeinde vor Ort gehörte zu den Gratulanten am Samstagabend. Zwei Kollegen aus seiner Priestergemeinschaft, Pfarrer Winfried Langendonk aus Hattingen und Pastor Werner Behring aus Hattingen-Niederwenigen, gehörten ebenso zu den Gästen. Mit diesen beiden Kollegen verbindet Pfarrer Peter Wilhelm Keinecke eine enge Gemeinschaft, in der sie sich einmal monatlich treffen, um miteinander sich auszutauschen. Ferner waren unter den Gästen auch Pastor Ludwig Opahle aus Valbert und Pastor Gregor Myrda aus Kierspe – seine Kollegen im Pfarrverbund

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare