Miese Masche mit falschen Polizisten

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Die Polizei warnt vor Betrügern, die es auf Geld und Wertgegenstände abgesehen haben.

Meinerzhagen - „Hier spricht die Polizei. Sie sollten jetzt Ihre Wertsachen zusammenpacken. Die Gegenstände Zuhause aufzubewahren, das ist gefährlich. Wir holen sie ab und passen darauf auf.“

So oder ähnlich klingen falsche Polizeibeamte am Telefon, die nur eines im Sinn haben: Kostbare Beute zu machen. Sowas gibt es nicht? Doch! „In Meinerzhagen wurde diese Masche in den vergangenen Monaten häufiger angewandt“, weiß die heimische Polizei. 

„Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben. Auch an der Haustür schrecken sie nicht davor zurück, gefälschte Dienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt zu verschaffen und Schmuck und Bargeld zu stehlen“, berichtet die Kreispolizeibehörde. Am Telefon – wie in Meinerzhagen geschehen – versuchen die Kriminellen, ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände aus dem Haus oder von der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich als Polizist ausgibt.

„Dabei nutzen die Täter eine Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt“, hat die Polizei ermittelt. Die Polizei rät nun:

- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.

- Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.

- Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. 

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