Zerstörungswut an Bienenstöcken

Die Bienenstöcke wurden von unbekannten Tätern einfach umgeworfen.

Valbert - Seit drei Jahren beschäftigt sich die 16-jährige Sarah Schmitt aus Wilkenberg mit der Imkerei. Herangeführt an dieses „tierische“ Hobby, hat sie ihr Großvater: Gemeinsam besitzen die beiden mehrere Bienenvölker in ihren Stöcken in Wilkenberg und auf einer Weide zwischen Valbert und Wilkenberg. Doch an den dort aufgestellten Bienenbehausungen machten sich jetzt Vandalen zu schaffen.

Mit roher Gewalt warfen die Täter die Bienenstöcke um.

„Nachdem wir von einem Nachbarn informiert worden waren, sind mein Vater und ich sofort losgefahren, und haben uns um die Bienen gekümmert“, so die sichtlich verärgerte Sarah Schmitt im Gespräch mit der MZ vor Ort.

Dort stehen die Bienenstöcke nun zwar wieder ordentlich und bieten ihren Bewohnern besonders in den doch noch recht kühlen Nächten Schutz – ob sie aber letztlich schadlos diesen Angriff überleben werden, stellt sich erst in einiger Zeit heraus.

„Ich kann noch nicht sagen, ob die Königin verletzt wurde. Wenn das so wäre, hätte das schlimme Folgen für das Bienenvolk“, sagt Sarah Schmitt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Heike informierte sie die Polizei, die den Sachverhalt vor Ort aufnahm und eine entsprechende Strafanzeige fertigte.

Denn über eines müssen sich die Täter im Klaren sein: Bienen sind in vieler Hinsicht unverzichtbare Nutztiere für Nahrung und Natur. Und wer sich an Lebewesen derartig vergreift, macht sich strafbar.

Wer sachdienliche Hinweise zu der Tat abgeben kann, sollte sich daher bei der Polizeistation Meinerzhagen unter der Rufnummer 0 23 54 / 9 19 90 melden. - jjh

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