Unfallstatistik: Mehr Schwerverletzte in Meinerzhagen und Kierspe

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In Meinerzhagen und Kierspe gab es 2017 insgesamt weniger Verletzte, dafür aber stieg die Zahl der Schwerverletzten.

Meinerzhagen/Kierspe - Insgesamt hat es 2017 laut Verkehrsunfallstatistik der Kreispolizei in Meinerzhagen und Kierspe weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen gegeben. Allerdings ist die Zahl der Unfälle und die der Schwerverletzten angestiegen; auch einen Verkehrstoten gab es im vergangenen Jahr.

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in Meinerzhagen und Kierspe betrug 1214, im Vorjahr waren es 1158; ein Anstieg von 4,8 Prozent. Es gab dabei mehr Unfälle mit Schwerverletzten. Die Zahl stieg von 21 auf 30 – davon 18 in Meinerzhagen und 12 in Kierspe. Insgesamt ein Anstieg von 42,9 Prozent. Bei Unfällen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache Meinerzhagen wurde ein Verkehrsteilnehmer getötet (2016: 1). 32 Verkehrsteilnehmer erlitten schwere (2016: 27) und 122 leichte Verletzungen (2016: 141).

Bei mehr Unfällen wurden Kinder verletzt. Es gab 14 Verkehrsunfälle (2016: 9), bei denen 18 Kinder (2016: 12) beteiligt waren. 11 Kinder (Meinerzhagen: 3; Kierspe: 8) wurden dabei leicht verletzt. Fünf Kinder (Meinerzhagen: 2; Kierspe: 3) verletzten sich schwer. Zudem gab es vier Schulwegunfälle, bei denen je ein Kind in Kierspe und Meinerzhagen schwer verletzt wurde sowie zwei leicht in Kierspe.

Bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren stiegen die Unfall- und Verunglücktenzahlen leicht an. 2017 waren 17 Jugendliche an 16 Verkehrsunfällen beteiligt (2016: 13), bei denen 16 Jugendliche verletzt wurden, fünf davon schwer (Meinerzhagen: 2; Kierspe: 3).

Bei jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) gingen Verkehrsunfälle und Verletzte dagegen zurück. Es ereigneten sich 67 Unfälle (2016: 71), an denen jedoch unverändert 79 junge Erwachsene beteiligt waren. 30 davon wurden verletzt (2016: 34), davon in Meinerzhagen 13 leicht und vier schwer, in Kierspe 11 leicht und zwei schwer.

Die Anzahl der Unfälle, an denen Senioren beteiligt waren, stieg leicht von 42 auf 46 an. 53 Senioren waren daran beteiligt, 15 wurden verletzt (2016: 19). 12 Senioren wurden leicht verletzt, drei schwer.

Als Hauptunfallursachen nennt die Polizeistatistik Fehler beim Abbiegen und Wenden (45), zu hohe Geschwindigkeit (40) und Missachtung von Vorfahrt oder Vorrang (27). Alkohol war 14-mal die Unfallursache, Drogen viermal. J joop

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