Polizei kontrolliert Gefahrenbereiche in Meinerzhagen

In Mühlhofe krachte der Lastwagen Silvester gegen die Hauswand.

MEINZERZHAGEN - Am Silvestertag endete die Fahrt eines Lastwagens auf der Landstraße zwischen Attendorn und Valbert vor einer Hauswand. „Ein Unfallschwerpunkt ist dieser Bereich allerdings nicht“, weiß Polizeihauptkommissar Michael Stumpe, der Leiter der Polizeiwache Meinerzhagen.

Ersten Ermittlungen zufolge war der Mann am Steuer des Lasters bei Schnee auf der Straße wohl zu schnell unterwegs – ein Problem, mit dem die Polizei häufiger zu tun hat.

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„Gerade auf der L 539, die gut ausgebaut ist, gibt es Tempo-70-Zonen, die es wirklich in sich haben. Dort wird regelmäßig zu schnell gefahren, vor allen Dingen nachts.“ Weil die Polizei das weiß, finden hier auch regelmäßig Kontrollen statt. Das hat „gefruchtet“, denn schon seit Jahren gab es hier keine Unfälle mehr mit tödlichem Ausgang. „Das nehmen wir jetzt allerdings nicht zum Anlass, die Kontrollen einzustellen“, kündigt Stumpe an, dass Autofahrer auch künftig jederzeit damit rechnen müssen, für Geschwindigkeitsübertretungen belangt zu werden.Scheint die Situation auf der L 539 also zumindest derzeit „entschärft“ zu sein, könnte künftig ein anderer Bereich in den Fokus rücken: Die Südumgehung. „Hier gab es bereits Bürgerbeschwerden, die sich vor allen Dingen auf den Bereich zwischen den Kreisverkehren an der Trotzenburg und am Schützenplatz beziehen“, berichtet Michael Stumpe. Hier gibt es Fußgängerquerungen, die natürlich ein Gefahrenpotenzial bergen. „Auch hier werden wir kontrollieren“, kündigte Stumpe an.

Die Südumgehung könnte – zumindest in Teilbereichen – auch aus einem anderen Grund Probleme aufwerfen: „Sie führt am Schnüffel durch waldreiche und feuchte Gebiete. Das könnte bei Eis und Schnee nicht unproblematisch sein. Aber weil der Winter bisher ausgefallen ist, haben wir da auch noch keine Erfahrungswerte“, hofft Michael Stumpe, dass der Verkehr dort auch bei extremer Witterung reibungslos „läuft“. - beil

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