Planungen für den Weihnachtsmarkt

+
Frank Lüttel (links) und Bernd-Martin Leonidas besprachen bei dem Treffen Details. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Die Planungen zum Weihnachtsmarkt nehmen Fahrt auf.

Dabei gehen mit diesem Jahr Organisation und Verantwortung von Frank Lüttel, dem Frontmann der bisher ausrichtenden AG-Weihnachtsmarkt, vollständig und endgültig auf den Stadtmarketing-Verein über.

Dem wird Unterstützung durch die altbewährten Strategen zuteil, die an einer „vernünftigen Übergabe“ interessiert sind, wie Lüttel versicherte. Bei einem Treffen im Gasthof „Zur Schanze“ stellte Bernd-Martin Leonidas nun den ausgearbeiteten Konzeptentwurf vor. Die Liste der Vorhaben und Obliegenheiten durfte der Stadtmarketing-Geschäftsführer noch um etliche Punkte erweitern, denn der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Was – zum Beispiel – ist an Anträgen zu stellen und was an Genehmigungen einzuholen? Wie werden die Standbetreiber mit Strom und Wasser versorgt? Was bewirkt, dass die ihren Müll ordnungsgemäß selbst entsorgen?

Zunächst: Die bisherigen Öffnungszeiten werden beibehalten: Samstag, 3. Dezember, 13 bis 20 Uhr und Sonntag, 4. Dezember, 11 bis 18 Uhr. Patrick Lindner als Wunsch-Zugpferd entfällt, da bei eventuell nicht ausverkaufter Stadthalle ein Zuschussgeschäft. Organisiert werden soll stattdessen in Kooperation mit Artgerecht (Valerie Lill) ein Benefizkonzert „Hoffnungszeichen“ in der Stadthalle, unter Beteiligung des Projektchores „Stadtfest“ vom evangelischen Gymnasium. Das Konzert ist auf Sonntag, 4. Dezember, von 18.30 bis 21 Uhr terminiert. Im Weiteren könnten drei Chöre und Musikanten wie der CVJM-Posaunenchor auf dem Mark stimmungsvolle Beiträge liefern.

Eine kleine Bühne soll installiert und mit der Möglichkeit einer pausenfüllenden Marktbeschallung aus der Konserve ausgestattet werden. Edelgard von Hagen könnte Geschichten erzählen und Reiner Ronge Holzskulpturen mit der Kettensäge fertigen. Eine Filmleinwand an der Derschlager Straße wird anvisiert; beschlossene Sache sind Banner beim „Domhotel“ Theile und Pollmanns Eck. Eine große Tombola ist zudem geplant, der Nikolaus ist gebucht.

Mit Blick auf die Kosten machte Leonidas aber klar: „Das Budget für den Weihnachtsmarkt hängt auch vom Erfolg des Stadtfestes ab.“

Alle Vereine und Einzelhändler sollen in Kürze per Anschreiben für eine Teilnahme gewonnen werden. „Mit dem Einzelhandel ist eine Besprechung am 12. Oktober vorgesehen“, kündigte Leonidas an. Gerade von dieser Seite wünsche man sich ein stärkeres Engagement. Sponsoren sollen geworben und mittels Aushang benannt werden. Schulklassen und Kindergärten könnten eigene Weihnachtsbäume schmücken. Lichterketten stellten die Standbetreiber und Händler.

Hochwillkommen sind Anbieter typischer Produkte; ergänzen könnte diese einer der Wochenmarkthändler, etwa mit Obst und Nüssen. Reine „Fressbuden“ sollen begrenzt zugelassen und „Fliegende Händler“ von einer Teilnahme ausgeschlossen sein.

Bei der nächsten Besprechung am 18. Oktober, 19 Uhr, im Gasthof „Zur Schanze“, sollen die Daten festgezurrt werden: Mit Standplan, Programmablauf und -heft sowie Vorlage des Plakatentwurfes. ▪ as

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare