Keine Verzögerungen durch den Frost bei Bauarbeiten

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So wie auf der Baustelle an der Stadthalle, sieht es auch an den anderen Stellen aus. Im Tiefbau läuft derzeit nichts.

Meinerzhagen - Väterchen Frost sorgt bei städtischen Tiefbaumaßnahmen „noch“ nicht für Frust. Die durch den Wintereinbruch Ende vergangenen Jahres unterbrochenen Maßnahmen werden jeweils bis spätestens zu den Sommerferien abgewickelt werden können.

Die Außenarbeiten bei den neuen Projekten aus dem Bauprogramm 2018 sollten im Regelfall ohnehin erst im Frühling beginnen. 

Die niedrigen Temperaturen der vergangenen Wochen und dazu der gefallene Schnee setzen so manchem zu. So auch Jürgen Tischbiereck, Leiter des Fachbereiches Bauen und Wohnen bei der Stadt Meinerzhagen. Bei ihm ist es der Blick in den Terminkalender, der ihn ein wenig angespannt, aber noch nicht unruhig macht. „Für die Restarbeiten an den durch den Wintereinbruch unterbrochenen Maßnahmen, hätte ich mir auch im ersten Quartal einige Arbeitstage gewünscht.“ Klassisches Beispiel dafür: das Areal vor der Stadthalle. Hier hätten für die reinen Tiefbauarbeiten – speziell das Verlegen der Steinplatten – rund zwei Wochen besseres Wetter gereicht, um fertig zu werden. 

Allerdings ist der notwendige Zeitaufwand für die Restarbeiten nach Tischbierecks Betrachtung nicht mehr sehr hoch. Eine Fertigstellung, zu der dann auch die Beleuchtung, die Brunnenanlage und die Möblierung gehören werden, soll bis spätestens zur Jahresmitte erfolgen. Neben den „alten“ Projekten stehen durch das Bauprogramm 2018 zahlreiche Tief- und Hochbaumaßnahmen auf dem Arbeitsplan. „Grundsätzlich nutzten wir das erste Vierteljahr eines Jahres für die Vorbereitung der Projekte. Ausschreibungen, Bürgerinformationen und Auftragsvergaben benötigen diese Zeit“, so Jürgen Tischbiereck. Damit verbindet er die Aussage, dass somit im Moment bei den „eigentlichen Bauzeiten“ noch keine Defizite vorhanden sein können. 

Der genaue Zeitplan für das gesamte Bauprogramm wird sich nach und nach ergeben, wenn die jeweiligen Auftragsvergaben vorgenommen werden konnten. Und dennoch weiß Jürgen Tischbiereck, dass schon mit einigen Arbeiten, die zur regulären oder erweiterten Straßenunterhaltungs- und Sanierungsarbeiten zählen, bei frostfreiem Wetter hätte begonnen werden können. „Reparaturen an Kabelschäden, Markierungsarbeiten oder die vorgesehenen Schwellen auf dem Parkplatz an der Stadthalle wären bei nicht so winterlichem Wetter bestimmt angelaufen.“ Im Moment bleibt den Fachleuten im Rathaus aber definitiv nur die akribische Vorbereitung der Arbeiten, damit es bei gutem Wetter dann zügig losgehen kann.

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