Das große Aufräumen am Hubertushof in Mühlhofe

Teilweise wurden im Anbau einige „Entkernungsarbeiten“ vorgenommen. - Foto: Helmecke

VALBERT -   Seit dem Jahr 2008 ist das Restaurant und Hotel Hubertushof in Mühlhofe bereits geschlossen. Zuvor war es mehr als 80 Jahre lang von der Familie Plate-Wittkop geführte worden und besonders bei Firmen und Familien aus der Umgebung sehr beliebt. Gerne legten aber auch die Tagesausflügler aus dem Ruhrgebiet auf ihrem Weg zur Biggetalsperre einen Zwischenstop bei Plates ein.

Von Jochen Helmecke

Die Veränderungen im Freizeitverhalten der Menschen, aber sicherlich ebenso die „knapperen Kassen“ der potenziellen Gäste, bedingten letztendlich die Schließung der Traditionsgaststätte. Daran konnte auch die zwischenzeitliche Übernahme des Betriebes durch ein auswärtiges Pächterehepaar nichts ändern.

Nachdem alle Verkaufsbemühungen scheiterten, folgte im Dezember 2010 die Zwangsversteigerung beim Amtsgericht Meinerzhagen. Dabei fand sich für den Hubertushof zunächst ein neuer Eigentümer. Eine Immobilienfirma aus Witten gab damals das höchste Gebot ab und erhielt den Zuschlag. Letztendlich kam es dann aber doch nicht zum Eigentumsübergang. In der Folgezeit tat sich nichts.

Seit dem 14. Februar 2013 hat der Hubertushof in Mühlhofe einen neuen Eigentümer. Der in Rinkscheid wohnende Harald Brock ersteigerte bei einem erneuten Termin die Immobilie und das dazu gehörende, rund 4000 Quadratmeter große Grundstück. Im Frühjahr diesen Jahres erläuterte Harald Brock im Gespräch mit der MZ seine Pläne. Danach möchte er das recht große Grundstück für den Bau von Wohnhäusern nutzen.

Die Nutzung des Gebäudes war zum derzeitigen Zeitpunkt noch genauso in der Schwebe, wie heute. „Wir haben jetzt erst mal das Hauptgebäude entrümpelt und im Anbau ein wenig entkernt. Ebenso sind wir an die Umlage ran gegangen“, so Harald Brock auf Nachfrage der MZ.

Hierzu rückten unter anderem Mitte der letzten Woche die Bauarbeiter der Meinerzhagener Tiefbaufirma Falz in Mühlhofe an. Unterstützt von Forstarbeitern wurden Bäume und Sträucher mit schwerem Gerät entfernt und der Mutterboden zunächst abgezogen. Im Anschluss hieran soll nunmehr die Fläche ordentlich hergerichtet werden.

Für die Matratzen aus den ehemaligen Hotelzimmern, stand ein 15 Kubikmeter-Abfallcontainer bereit, der am Ende randvoll war.

Harald Brock betont übrigens im Zusammenhang mit den jetzt laufenden Aktivitäten in Mühlhofe, dass aus seiner Sicht sogar eine „gastronomische Wiederbelebung“ noch möglich wäre.

„Es gibt noch keine endgültige Entscheidung. Ausgeschlossen ist es allerdings auch nicht, dass Gebäude ganz oder teilweise abgerissen wird“, so Harald Brock.

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