Am Philosophenweg wird „nachgelöscht“

Die Zwischendecke wurde zur echten „Problemzone“. Noch vier Stunden nach Ausbruch des Brandes wurde dort gelöscht.

MEINERZHAGEN ▪ „Wir sind sehr froh, dass es keine Verletzten gab.“

Hauptkommissar Dietmar Boronowski von der Kreispolizeibehörde Iserlohn brachte es heute, einen Tag nach dem Brand des Hauses am Philosophenweg 1, auf den Punkt. Mehr Positives gibt es von dem Unglück jedoch nicht zu berichten. Nachdem der 38 Jahre alte Hausbesitzer Unkraut im Garten abgeflämmt hatte, griffen – vermutlich durch Funkenflug – die Flammen am Dienstag um 15 Uhr auf einen Holzschuppen und den Carport über. Schließlich stand auch das Hauptgebäude in Flammen (wir berichteten). Es wurde total zerstört. Ein Brandsachverständiger wird nach Auskunft der Polizei jedoch nicht angefordert, da die Brandursache klar zu sein scheint.

Die Feuerwehr war innerhalb von wenigen Minuten am Brandort. Neben dem Löschzug 1 waren auch der Löschzug 3 (Lengelscheid/Willertshagen) und Teile des Löschzuges 2 aus Valbert am Philosophenweg im Einsatz. In Spitzenzeiten, so der stellvertretende Wehrleiter Ulrich Blumenrath, seien 73 Einsatzkräfte und 17 Fahrzeuge vor Ort gewesen. Heute gegen 10.30 Uhr musste die Feuerwehr erneut ausrücken, Nachlöscharbeiten waren erforderlich.

Verpflegung vom DRK

Das Meinerzhagener Rote Kreuz war mit seiner schnellen Einsatzgruppe ebenfalls am Unglücksort. Neun DRK-Mitglieder bauten ein kleines Zelt auf und versorgten die Einsatzkräfte mit Getränken und Erbsensuppe. Außerdem übernahmen sie Transportfahrten und stellten den Sanitätsdienst sicher.

Blumenrath weist nach dem Feuer darauf hin, dass wegen der Hitze momentan sehr vorsichtig mit offenem Feuer umgegangen werden sollte: „Die Brandgefahr ist zurzeit sehr hoch.“ ▪ beil

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