Neujahrskonzert

Flottes Musikfestival mit der Philharmonie Südwestfalen

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Die Musiker der Philharmonie Südwestfalen aus Hilchenbach begeisterten die Besucher beim KuK-Neujahrskonzert in der Stadthalle.

Meinerzhagen – Ein flottes Musikfestival aus der bunten Welt der Operette servierte am Mittwochabend der Kulturverein KuK beim Neujahrskonzert in der gut besuchten Stadthalle.

Das Programm gestalteten die Musiker der Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Dirigent Johannes Klumpp. Der gefiel nicht nur als aufmerksamer musikalischer Leiter des heiter-beschwingten Abends, sondern auch als unterhaltsamer Moderator. Gekonnt stellte er die Zusammenhänge zwischen den mit Kennerblick ausgewählten Musikstücken her. 

Gleich zu Beginn galoppierten die munteren Töne der Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ aus der gleichnamigen Operette von Franz von Suppe durch den Saal. Da wusste das gut aufgelegte Publikum: Heute Abend stehen Spaß und gute Unterhaltung im Mittelpunkt. 

Mozart und spanische Momente

Im zweiten Beitrag stellte sich der Sänger Sebastian Seitz vor. „Ach, ich habe Sie ja nur auf die Schulter geküsst“, versicherte er den Zuhörerinnen und Zuhörern im Lied aus der Operette „Der Bettelstudent“ von Carl Millöcker. Der Bariton überzeugte dabei mit einer schönen, raumgreifenden Stimme und natürlich mit seinen schauspielerischen Einlagen. Das bescherte ihm und dem Orchester den ersten ganz großen Applaus und machte Lust auf mehr. 

Die jetzt geweckten Erwartungen erfüllten die Musiker und der Solist mit Bravour – beispielsweise im Stück „Der Vogelfänger bin ich ja“ aus dem Werk „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit der „Cachucha-Galoppe“ von Johann Strauß (Vater) gab es einige spanische Momente im großen Operettenprogramm. Das Stück aus dem Jahr 1837 greift einen zu der Zeit sehr populären spanischen Tanz auf.

„Die lustigen Weiber von Windsor“

Das Goethe-Gedicht „Mit Mädeln sich vertragen“ hat Ludwig van Beethoven zu Beginn der 1790er-Jahre vertont. Frauen, Männer und Geld kommen darin vor – das sind im Jahr 2019 immer noch ganz aktuelle Themen. Gut gelaunt und fröhlich ging es weiter durch den Abend. 

Es gab die Ouvertüre aus der Operette „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai zu hören; ebenso wie das Tanzstück „Danse diabolique“ des Wieners Joseph Hellmesberger. Es ist ein spannendes Werk mit einem kurzen energischen Walzer als Höhepunkt, das dank seiner teuflischen Atmosphäre immer für einen aufregenden Konzerthöhepunkt sorgt. 

Zuvor waren die gut aufgelegten Musiker der Philharmonie Südwestfalen mit dem Stück „Unter Donner und Blitz“ von Johann Strauß (Sohn) furios in den zweiten Teil des Neujahrskonzerts gestartet. Auch die folgenden Musikstücke aus Operetten von Carl Millöcker (Gasparone) und Franz Lehár (Die lustige Witwe) sorgten für sehr gute Unterhaltung. 

Stehende Ovationen und ein zufriedener Organisator

Stehende Ovationen des begeisterten Publikums waren der Dank für die hervorragende Leistung der Musiker. „So kann es im nächsten Jahr weitergehen“, waren sich viele Besucher einig.

Ein klarer Auftrag also, den KuK-Vorsitzender Karl-Heinz Kraus gerne annahm. Er hatte eingangs die Besucher begrüßt und ihnen ein schönes neues Jahr gewünscht. Auch dankte er den Sponsoren, ohne deren Unterstützung ein solch großes und attraktives Konzert im oberen Volmetal gar nicht möglich wäre. Natürlich wies der KuK-Chef auf die weiteren Höhepunkt im engagierten Kulturprogramm des Vereins hin. Als Stadthallen-Caterer kümmerten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Metzgerei Fedder aus Much in der Konzertpause um die Verpflegung der Gäste.

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