Philharmonie Südwestfalen begeistert in der Stadthalle

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Meinerzhagen – Großes Kino für die Ohren gab es am Samstagabend beim Konzert der Philharmonie Südwestfalen in der Stadthalle. Kurzfristig hatte der Verein für Kommunikation und Kultur (KuK) den als Benefizkonzert für das Märkische Jugendsinfonieorchester (MJO) ausgewiesenen Termin in sein Programm übernommen.

Vorsitzender Karl-Heinz Kraus und sein Team waren angesichts der kurzen Ankündigungsphase und der Tatsache, dass es dieses Jahr schon ein großes sinfonisches Konzert gegeben hat, mit der Zahl der Besucher durchaus zufrieden. Eingefunden hatte sich wieder ein sachkundiges Publikum, für das die Musik aus der neuen Welt – sprich den Vereinigten Staaten von Amerika – ganz klassisch mit der Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 von Antonin Dvorák begann. Besser bekannt unter dem Titel „Aus der neuen Welt“ hat der tschechische Komponist seine berühmteste Sinfonie während eines dreijährigen Aufenthalts in Amerika geschrieben. Es handelt sich um ein gleichermaßen gefühlvolles wie mitreißendes Werk, das die Musiker der Philharmonie Südwestfalen am Samstag meisterlich umsetzten. 

Ihm folgte ein Stück des Filmkomponisten und Dirigenten Alfred Newman, der als Musikdirektor bei der Filmgesellschaft 20th Century Fox beschäftigt war und insgesamt neun Oscars für seine Filmmusiken gewonnen hat. Weiter wurde der „Superman March“ aus dem Album „Krieg der Sterne“ von John Williams sowie das von Aldo Forte arrangierte „A Portrait of Charly Chaplin“ berücksichtigt.

 Reinhard Broich, sachkundiger Bürger im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Kulturausschuss des Märkischen Kreises, erinnerte vor dem zweiten Teil des Programms an die Bedeutung der Patenschaft zwischen dem Märkischen Jugendsinfonieorchester und der Philharmonie Südwestfalen. 

Dann nahmen die gut aufgelegten Musiker die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Reise durch die amerikanische Filmgeschichte. Aus dem Wilden Westen ging es durch den kriminellen Großstadt-Dschungel bis weit hinaus in den Weltraum, wo es das Lied „Into the Darkness“ aus dem Film Star Trek zu hören gab. Dank der Dynamik und der Klasse des großen Orchesters wurde das ungewöhnliche Programm mit dem Untertitel „Von Klassik bis Film“ für alle Konzertbesucher zu einem Erlebnis. 

Das Publikum dankte Dirigent Arjan Tien und seinen Musikern mit lang anhaltendem Applaus und dem Wunsch nach einer Zugabe. Mit Erfolg: Zu hören gab es zwei weitere mitreißende Musikstücke; darunter die Filmmusik aus dem Streifen „Mission Impossible“.

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