Ausgezeichnete Jugendherberge

Peter Schär ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er leitet die Jugendherberge seit Januar 2013.

Meinerzhagen - Die Jugendherberge an der Meinerzhagener Bergstraße setzt einen neuen Schwerpunkt: Sport. Und weil dafür durchaus überzeugende Argumente vorgetragen wurden, hat sich das Deutsche Jugendherbergswerk jetzt entschieden, dies auch durch ein Zertifikat zu bestätigen.

Von Jürgen Beil

Am Donnerstag war Bernd Lampe vom Bundesverband Deutsches Jugendherbergswerk in die Volmestadt gekommen, um die gute Nachricht der Zertifizierung zu überbringen. Damit ist die Meinerzhagener Einrichtung in ganz Deutschland die Nummer 13, die den Titel „Sport-Jugendherberge“ führen darf.

Die Discgolf-Anlage, das nahe Freibad und das Stadion Oststraße – Gründe für das Zertifikat gibt es genug. Entscheidend war aber auch die gute Zusammenarbeit mit Stadt und Stadtsportverband. Die Herbergsleitung steht in engem Kontakt zum Beispiel mit Heinz-Gerd Maikranz von der Stadt und Jochen Elbertshagen vom Stadtsportverband, wenn es darum geht, für die Gäste Termine in den Sportstätten zu reservieren oder sogar Übungsleiter zu vermitteln. „Das läuft wirklich super. Alle Ansprechpartner dort sind nett, freundlich und kompetent“, freut sich Herbergsleiter Peter Schär.

Schär selbst ist seit Januar 2013 für die Herberge in Meinerzhagen zuständig. Er leitet das Haus an der Bergstraße und die Jugendherberge am Biggesee in Olpe. Nach vielen Wechseln auf dem Chefsessel in Meinerzhagen will er nun für Kontinuität sorgen. „Unser Haus eignet sich in erster Linie für Gruppen, weniger für Familien. Deshalb auch der neue Sport-Schwerpunkt. Wir haben hier optimale Bedingungen für Vereine und Schulklassen. Wenn gewünscht und die Belegung das zulässt, können große Gruppen sogar das ganze Haus für sich buchen. Familien hingegen erwarten sicherlich mehr Komfort wie Duschen und Toiletten auf den Zimmern. Das können wir nicht bieten“, erläutert der 46-jährige Schär.

144 Betten hat die Herberge in Meinerzhagen, die Partner-Einrichtung in Olpe 250. „Die Synergieeffekte, die sich durch die Zusammenarbeit ergeben, sind dabei beachtlich. Je nach Interessenlage können wir bei Anfragen zum Beispiel eher das eine oder doch lieber das andere Haus empfehlen“, erklärt Schär, der selbst in Olpe wohnt.

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