Asphaltarbeiten zwischen Stadthalle und Hit-Markt

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Die Asphaltierarbeiten hinter der Stadthalle sollen schon bald beendet sein. Anschließend soll die Fläche aber zunächst markiert werden, ehe die ersten Autos darauf parken können.

Meinerzhagen - Die Zeit der von vielen Bürgern kritisierten Parkplatznot könnte in zwei Wochen vorbei sein. Am Montag begann das Tiefbauunternehmen Marsch mit der Asphaltierung des einstigen „Matschplatzes“ zwischen Stadthalle und Hit-Markt.

Inklusive der bereits jetzt vorhandenen Stellflächen in unmittelbarer Nähe zur Stadthalle sollen Ende Mai dort etwa 120 Parkplätze zur Verfügung stehen. Der viel zitierten Parknot – insbesondere an Markttagen – sollte dann ein Riegel vorgeschoben worden sein, hofft zumindest Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck.

„Tatsächlich haben wir aber in letzter Zeit häufiger noch viele freie Plätze im Hit-Parkhaus und auch auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes festgestellt. Sicher gibt es Kunden dieser Märkte, die anschließend von dort zum Wochenmarkt gehen könnten. Aber viele wollen möglichst nah am Marktstand parken“, vermutet Tischbiereck einen Grund für das freitägliche Parkchaos an der Volmestraße.

Mit Beendigung der ersten Bauphase am Stadthallen-Umfeld soll sich aber vieles ändern. Seit Montag verwandelt sich die bisherige Abstellfläche für Baumaterial und -fahrzeuge in einen Parkplatz, der – bei günstiger Witterung – am 23. Mai nicht nur asphaltiert, sondern auch mit Markierungen versehen sein soll. Wegfallen werden freilich jene circa 60 Plätze, die bislang noch am Eingang zur Stadtbücherei sowie gegenüber des Geschäfts Lienenkämper zur Verfügung stehen. Die „Parkplatz-Bilanz“ bleibt also positiv. Auf der einstigen Straße „An der Stadthalle“ soll (wie berichtet) der neue Volmemarktplatz entstehen, über deren konkretes Aussehen im Bau- und Vergabeausschuss am Dienstag berichtet werden soll.

Die letztlich recht überraschende Maßnahme zur Schaffung von Parkraum zwischen Stadthalle und Hit-Markt begründet Jürgen Tischbiereck übrigens mit einer „Aneinanderreihung glücklicher Umstände“. „Wir hatten ja durchaus Mittel in den kommenden Jahren für diese Fläche eingeplant. Eigentlich wollte man das in Ruhe angehen. Durch die Vergabe der Asphaltierungsarbeiten zum Stadthallen-Umfeld an die Firma Marsch hat sich aber die Gelegenheit ergeben, ohne großen finanziellen Aufwand eine Trag-Deckschicht zu ziehen. Zudem war die Fläche nach Tests besser dafür geeignet als gedacht.“ So wolle die Stadt mit relativ geringem Aufwand den von vielen Bürgern erhofften Parkraum schaffen. Die Kosten belaufen sich nach Verwaltungsangaben auf etwa 20 000 Euro.

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