Meinerzhagen bekommt einen neuen Park

Der neue Park im Innenhof des Hauptschul-Komplexes an der Genkeler Straße. Wasserflächen, die auf vier Brücken überquert werden können, sollen die Grünanlage auflockern. - Grafik: ibc ingenieure

Meinerzhagen - Die Stadt bekommt – neben dem Quartier der Generationen – auch noch einen neuen Park.

Im Innenhof zwischen den einstigen Hauptschul-Gebäudekomplexen an der Genkeler Straße lässt die Investorengemeinschaft, die das Projekt realisiert, eine circa 4000 Quadratmeter große Grünfläche mit Teichen und Wasserlauf anlegen. „Die wird später für die Öffentlichkeit zugänglich sein“, verspricht Rolf Lutz.

Der Gelsenkirchener gehört der Investorengemeinschaft an, deren Sprecher er auch ist. Gestern erläuterte er, wie der sogenannte „Sinnesgarten“ einmal aussehen wird. Die reine Wasserfläche betrage etwa 300 Quadratmeter und bestehe aus zwei kleineren Seen und einem Bachlauf.

Carsten Balan ist der für die Arbeiten zuständige Landschaftsbauer. Er informiert: „In den Seen wird es vier Tiefzonen geben, hier sind Seerosen vorgesehen. Eine Schilfzone ist als Wasserfilter eingeplant.“ Dafür, dass es fließt und plätschert – unter anderem ist ein kleiner Wasserfall eingeplant – sorgen große Pumpen. Und in dem „Sinnesgarten“ werden laut Lutz Ruhebänke zum Verweilen einladen. Zu bestaunen sein soll das alles noch in diesem Jahr.

„Beim Quartier der Generationen liegen wir im Zeitplan“, freut sich der Gelsenkirchener. 34 Wohnungen entstehen in der einstigen Hauptschule im sozialen Wohnungsbau, 17 zusätzliche sind frei finanziert. Außerdem wird Raum für drei Demenz-Wohngruppen geschaffen, in denen insgesamt 24 Menschen wohnen und betreut werden können. „Für jeden dieser Bewohner rechnen wir etwa 50 Quadratmeter Platz ein“, erläutert Rolf Lutz.

Inzwischen ist der Bau der Wohnungen weit fortgeschritten, einige Bäder sind gefliest, viele Räume schon tapeziert. Zurzeit verlegen Arbeiter Estrich und verkleiden die Außenfassade.

Bis zum Einzug der Bewohner soll auch noch ein Projekt realisiert werden, das die benachbarte Kleinschwimmhalle betrifft. Rolf Lutz: „Der jetzige Eingang wird um einige Meter nach links verlegt. Dort, wo sich augenblicklich die Stufen befinden, wird ein Aufzug eingebaut. Der wird es auch Menschen mit Behinderungen ermöglichen, die Schwimmhalle zu erreichen.“

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