Beschilderung an der Oststraße nicht optimal

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Dieses Schild verbietet Lastwagen, links zu fahren. Ein Hinweis auf die rechte Abbiegespur fehlt im unteren Bereich.

Meinerzhagen - Viele Wochen war auf der frisch sanierten Oststraße „Schleichfahrt“ angesagt. Zunächst Tempo 30, dann 50 und 60, waren auf der Strecke erlaubt – motorisierte Verkehrsteilnehmer fragten zuletzt nach dem Grund für diese Reglementierung.

„Nach einer Fahrbahnsanierung muss in einigem zeitlichen Abstand eine Griffigkeitsmessung des Straßenbelages durchgeführt werden, bevor die alte Geschwindigkeitsbeschränkung wieder eingeführt werden darf“, erläuterte Michael Overmeyer von Straßen.NRW auf Anfrage.

Ob das inzwischen in Meinerzhagen geschehen sei, konnte er am Freitag nicht sagen – aber an diesem Tag war bereits eine Änderung festzustellen: Statt Tempo 60 beziehungsweise 50 sind bergab wieder 70 km/h erlaubt, bergauf sogar 100 km/h bis zum Tempo-60-Schild.

Allerdings besteht an der Oststraße noch weiterer Handlungsbedarf. So muss Straßen.NRW die Beschilderung im unteren Bereich, kurz hinter dem Ortsausgangsschild, noch ändern. Hier stehen immer noch Schilder, die Lastwagen die Benutzung der linken Spur verbieten. Da der rechte Fahrstreifen seit der Sanierung jedoch im oberen Bereich zur Abbiegespur nach rechts auf die Südumgehung und die Autobahn-Auffahrt Richtung Frankfurt wird, sind Lastwagenfahrer gezwungen, spätestens dort den Fahrstreifen zu wechseln – vorausgesetzt sie möchten auf die A 45 Richtung in Dortmund fahren.

Ein Hinweis auf die Abbiegespur fehlt im unteren Straßenabschnitt vollkommen. „Auch hier müssen wir nachschauen und gegebenenfalls nachbessern“, erläuterte Overmeyer.

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