Mit Osterfeuern Abschied von kalter Jahreszeit

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Traditionell wurde das große Feuer auf dem Schützenplatz in Meinerzhagen angezündet. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Mit Feuerkraft wurde am Samstag vielerorts im Stadtgebiet der Winter ausgetrieben. Der leistete allerdings mit Temperaturen knapp über null Grad einigen Widerstand, so dass die Besucher der rund 30 gemeldeten Feuer sich gerne von den Flammen wärmen ließen.

Das große Osterfeuer des Löschzugs I Meinerzhagen/Genkel wurde pünktlich um 20 Uhr entfacht. Damit der große Holzstapel zügig Feuer fing, bedienten sich die Blauröcke einer bewährten Methode: Mit Hilfe von Holzpaletten hatten sie im Inneren einen kreuzförmigen Durchgang freigehalten, der mit Stroh ausgelegt war. Feuerwehrmann Steven Domisch wurde sicherheitshalber angeleint und krabbelte nun mit einem Kanister ausgerüstet ins Innere des Stapels, von wo aus er eine Benzinspur verteilte. Als die mit einer Fackel entzündet wurde, raste die Flamme über die Strohbahn und entzündete den Holzhaufen. Dank der guten Durchlüftung im Inneren brannte das Holz bald lichterloh.

Wie gewohnt hatten sich zahlreiche Besucher auf dem Schützenplatz eingefunden, um im Schein der Flammen mit Freunden und Bekannten in geselliger Runde zusammenzustehen. Die Mitglieder des Löschzugs sorgten mit kühlen Getränken und Bratwürstchen für die gute Verpflegung der Besucher.

Zu den größeren Veranstaltungen mit Tradition zählte auch das Osterfeuer des Löschzugs Lengelscheid auf dem Bolzplatz in Wiebelsaat. „1976 haben wir das zum ersten Mal organisiert,“ erinnerte sich Achim Hager, der an diesem Abend fleißig Grillwürste wendete.

Am Vormittag hatten die Blauröcke den großen Reisighaufen unter Aufbietung aller verfügbaren Technik aufgeschichtet. Dank einiger Unterstützer konnten sie dafür einen Traktor mit Anhänger, einen Bagger und einen Lkw nutzen, so dass die Arbeit bald erledigt war. Die Wehrleute hatten Buden aufgebaut und verkauften Pommes Frites, Würstchen, Ostereier und Getränke an die Besucherschar.

Auch das Osterfeuer „Auf dem Hahn“ in Vorderhagen war recht gut besucht. Hier war allerdings festes Schuhwerk gefragt, da die Wiese aufgewühlt und matschig war. Doch die meisten Nachtschwärmer ließen sich hiervon nicht abschrecken.

Hauptorganisator Daniel Czetina und seine Mitstreiter vom Löschzug Valbert, sowie einige weitere Helfer sorgten für den passenden Rahmen. Auch hier war für eine gemütliche und gastliche Atmosphäre gesorgt.

Die Helfer hatten mehrere Holzbuden und ein Getränkerondell aufgebaut, an denen sich die Gäste mit kühlem Bier oder warmen Getränken wie Glühwein und Kakao versorgen konnten. Auch in Vorderhagen wurde Schmackhaftes vom Grill angeboten. ▪ ps

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