Osterfeuer lodern in Meinerzhagen

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Spektakulär präsentierte sich das Feuer in Vorderhagen.

Meinerzhagen - Der Winter, der eigentlich gar keiner war und schon längst dem Frühling das Feld überlassen hatte, wurde am Samstagabend mit besonders hochlodernden Flammen nach alter Sitte verabschiedet.

Von Luitgard Müller

Im gesamten Stadtgebiet hatten sich Freundeskreise, Nachbarschaften und Dorfgemeinschaften um die hochaufgeschichteten Osterfeuer versammelt, um das Ende der Fastenzeit und den Beginn einer neuen Jahreszeit gemeinsam zu feiern.

In Eseloh wurde in diesem Jahr auf die traditionelle Verbrennung des „Herrn Winter“ ganz verzichtet, aber auch auf der Trift standen wie immer Getränke und ein Imbiss für die feiernden Gäste bereit. Die hatten sich auch bei den von der Feuerwehr auf dem Schützenplatz und in Wiebelsaat veranstalteten Feuern diesmal besonders zahlreich versammelt. Grillwürstchen und kalte Getränke fanden deshalb reißenden Absatz.

Der Wind erwies sich bei Anzünden der Holzhaufen als geschickter Helfer. Das in diesem Jahr besonders trockene Brennmaterial fing sofort Feuer, loderte augenblicklich hell auf und schickte zunächst riesige Rauchwolken übers Land. Die immense Hitze, die sich dabei entwickelte, ließ die Zuschauer auf dem Schützenplatz zurückweichen und respektvollen Abstand halten. Vor allem die Kinder freuten sich auf die Feuer und genossen dann das Schauspiel mit großen Augen.

Osterfeuer lodern im ganzen Stadtgebiet

Auch die Osterfeuergemeinschaft in Valbert mit rund 40 Helfern hatte in Vorderhagen wieder ganze Arbeit geleistet. Sekunden nachdem die Flamme an die Spur aus Brandbeschleuniger gelegt worden war, brannte der große Holzhaufen lichterloh. Auf der zugigen Höhe erwies sich die Wind als besonders guter Helfer, und schon wenige Minuten später stand auch das mit Heu umwickelte Kreuz, das das Feuer in jedem Jahr krönt, in Flammen, um nur wenig später schon zu fallen.

Auch dort war für Speis’ und Trank bestens gesorgt und „Kind und Kegel“ machten von dem Angebot gern Gebrauch. Vorausschauende hatten sich gleich eine Sitzgelegenheit mitgebracht, um es sich im Feuerschein so richtig gemütlich machen zu können.

Im Wiebelsaat hatten die Veranstalter für einige Sitzgelegenheiten gesorgt, und dort gab es auch Musik zum Feuer.

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