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"Wiesn" in der Stadthalle Meinerzhagen

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Publikum, Attendorner Fanfarenzug, und das Kombi-Orchester aus Bergsee- und Meinhardusmusikanten – in der Bildmitte Sänger Jürgen Kuhl.

Meinerzhagen - Die Münchner Wiesn in der Stadthalle: Für ein zünftiges Oktoberfest im Sauerland sorgten am Samstagabend die Meinhardusmusikanten in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketingverein.

Musik, Stimmung, Gaudi und leckere bayrische Schmankerl sorgten für beste Stimmung unter den überraschend vielen Besuchern.

Etliche der Gäste, ob jung oder alt, erschienen in bayrischer Tracht. Fesche Dirndl und krachlederne Hosen überall – das war genau nach dem Geschmack der Veranstalter. Das mehrstündige Musik- und Unterhaltungsprogramm stemmten die Meinhardusmusikanten unter Leitung von André Funke natürlich nicht allein. Wie schon im August beim Platzkonzert zum Schützenfest wurden sie von den befreundeten Bergseemusikanten aus Brühl unterstützt.

Als munterer Moderator marschierte Frank Pinske über die Bühne und immer wieder durch den Saal mitten hinein ins Publikum, um weitere musikalische Hochkaräter anzusagen. In ihren feuerroten Uniformen war den Musikern des Attendorner Fanfarenzuges beim Einmarsch alle Aufmerksamkeit gewiss. Das galt auch für die begeisternden musikalischen Beiträge des großen Klangkörpers, der in diesem Jahr auf das zehnjährige Bestehen zurückblickt. Frank Pinske bedankte sich beim Attendorner Vorsitzenden Michael Hundt für die gelungenen Beiträge zur Oktoberfestpremiere.

Oktoberfest in der Stadthalle

Die Zögermusikanten aus Altena verpassten bei ihrem Gastbeitrag den volkstümlichen Melodien einen Hauch von Bigband-Sound. Das lud zum Swingen und Tanzen ein, während zuvor bei den Märschen, Polkas und Volksliedern ganz oft im Takt geklatscht und kräftig geschunkelt wurde. Das galt vor allem für die Beiträge des Kombi-Orchesters aus Bergsee- und Meinhardusmusikanten. Hier gefiel als Solist der Sänger Jürgen Kuhl, der unermüdlich den direkten Kontakt zum Publikum in der Halle pflegte.

Als weitere Solisten mit nicht alltäglichen Instrumenten überraschten Klaus Meier mit der Zither und Götz Land mit dem mächtigen, gut 4,5 Meter langen Alphorn. Beide Vorträge fügten sich harmonisch in die Orchesterbeiträge ein.

Nach der musikalischen Begrüßung durfte zum Einstieg ins fröhliche Fest der vom bayrischen Original übernommene Fassanstich nicht fehlen. Bürgermeister Jan Nesselrath versenkte auf der Bühne gewohnt souverän den Zapfhahn im Spundloch. Beim anschließenden Füllen der Bierkrüge gingen ihm Moderator Frank Pinske und Stefanie Lüken vom Marketingverein zur Hand.

Brathendl, Haxen und Brezeln: Als Stadthallen-Caterer hatte sich das Team der Metzgerei Fedder aus Much ganz auf die urige bayrische Küche eingestellt. Natürlich wurde an der langen Theke auch original bayrisches Bier frisch vom Fass gezapft. Überraschend dabei: Viele der jungen Gäste griffen doch zum alternativ angebotenen Flaschenbier einer bekannten Sauerländer Brauerei.

Frank Pinske dankte zwischendurch den vielen Förderern der gelungenen Premieren-Veranstaltung, darunter neben dem Stadtmarketingverein und der Stadt Meinerzhagen auch der Volksbank und der Baugesellschaft. Ein riesiges Dankeschön ging an die fleißigen Helferinnen und Helfer aus den Reihen der Meinhardusmusikanten und ihren Freunden. Sie hatten im Vorfeld mächtig viel Organisationsarbeit geleistet und kurz vor der Veranstaltung die Festhalle wunderschön dekoriert.

Nach den Programmbeiträgen feierte das Publikum bei Tanz- und Unterhaltungsmusik bis in den frühen Sonntagmorgen hinein. Nach so viel Spaß, toller Stimmung und guter Laune gab es nur noch einen Wunsch an die Meinhardusmusikanten: Sorgt nächstes Jahr bitte wieder für so ein Oktoberfest!

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