Haus Nordhelle: "Ort kirchlichen Lebens"

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Mit dem Durchschneiden des roten Bandes durch Martina Espelöer war das neu gestaltete Bildungszentrum eröffnet.

Meinerzhagen - Weihnachtsmarktatmosphäre empfing die Besucher auf dem neu gestalteten Hof vor dem Eingang des Hauses Nordhelle, die am Freitag zur offiziellen Wiedereröffnung der Evangelischen Tagungsstätte gekommen waren.

Nach gut sieben Monaten Umbauzeit wurde das Gebäude von den Synodalen der beiden Trägerkirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg seiner Bestimmung übergeben. Eingeladen waren Sponsoren, Vertreter der Kommunalpolitik, des Fördervereins und der Projektgruppen.

Bevor Superintendent Klaus Majoress (Lüdenscheid-Plettenberg) gemeinsam mit seiner Iserlohner Kollegin Martina Espelöer die offizielle Eröffnung vornahm, hatten die geladenen Gäste bei adventlichen Leckereien und Getränken Gelegenheit zu Gesprächen in lockerer Runde.

„Heute Abend ist Haus Nordhelle wieder in den Dienst zu geben als ein Ort kirchlichen Lebens“, sagte Superintendent Majoress und reichte den Schlüssel, den er vom Architekten Helmut Blöcher übernommen hatte, an die Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn, Martina Espelöer, weiter. Die wiederum übergab ihn dem Geschäftsführer des Hauses Christian Graf.

Nach dem Durchschneiden des roten Bandes durch Espelöer versammelten sich die Gäste in der Halle der Begegnung. „Bildung, Spiritualität und Begegnung – nur gemeinsam können wir die Zukunft von Haus Nordhelle gestalten“, so Klaus Majoress.

In seiner Ansprache erinnerte der Superintendent an die „mutige Entscheidung“ im November 2012, das Haus aufwändig zu sanieren. Und er führte weiter aus, dass alles wirkliche Leben Begegnung und Glaube sei. „Alles, was wir hier haben, haben wir von anderen“, führte Superintendentin Martina Espelöer in Anlehnung an einen Liedtext von Hermann van Veen aus.

Sie sprach all jenen ihren Dank aus, die an diesem langwierigen Projekt mitgewirkt haben. „Nun stellen wir uns der großen Aufgabe, das Haus mit Leben zu füllen.“ Christian Graf indes zitierte einen Satz von Benjamin Franklin: Eine Investition in Wissen bringe immer noch die besseren Zinsen. „Es wurde hier viel an Geld, persönlichem Einsatz, Planung, Zeit und Ideen investiert.“ Herausgekommen sei bei all diesen Investitionen ein wunderschönes, modernes Bildungszentrum.

Zwischen den Reden sorgte das Jazztrio Krüger für musikalische Höhepunkte. Auch der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Valbert trug zum Rahmenprogramm bei. Bei Bildern über die Bauphase des Hauses informierte Architekt Helmut Blöcher über die Herausforderungen, die es zu meistern galt. So etwa die Vorgabe, Weite und Offenheit, Einkehr und Ruhe widerzuspiegeln. Als Zeichen des Danks für das ihm entgegengebrachte Vertrauen versprach er, Wandbilder für den Jugendtrakt zu stiften.

Gemeinsam enthüllten Klaus Majoress und Christian Graf anschließend die Sponsorentafel – und ebenso das Geschenk an die Jugendlichen: einen Kicker. Mit einem Rundgang der Gäste durch das neu gestaltete Haus und einer anschließenden Abendandacht endete der offizielle Empfang.

Am Samstag folgte ein Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit. - bäs

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