Tag der offenen Tür an der Städtischen Realschule

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„Hello! What is your name?“ – Im Englischunterricht wurden die jungen Besucher der Städtischen Realschule natürlich auch in englischer Sprache begrüßt. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Hier gibt es keine Einbahnstraße. Die Schüler können sich entwickeln und ihnen bieten sich alle Möglichkeiten für ihre Zukunft“, sagt der stellvertretende Schulleiter Friedhelm Schröder und beschreibt damit die Vielfalt an Lernangeboten und Schwerpunkten, die die Meinerzhagener Realschule bietet.

Vom bilingualen Unterricht bis zum Europäischen Computerführerschein ist dabei alles möglich. Wie am Schulzentrum Rothenstein gelehrt und gelernt wird, darüber konnten sich am Samstag auch die Viertklässler ein Bild machen, für die bald ein Wechsel an eine weiterführende Schule ansteht. Für sie beinhaltete der Tag der offenen Tür vor allem Schnupperunterricht, für ihre Eltern gab es eine Flut an interessanten und wichtigen Informationen.

Rund 80 Schüler und Eltern begrüßte Schulleiter Peter Regali in der Aula, musikalisch wurden die Besucher von der Klasse 5b empfangen, die für den Tag der offenen Tür mit ihrer Lehrerin Josefine Steiner-Neukirch das Stück „Conquest of paradise“ einstudiert hatte. Regali betonte, dass die Realschule mit ihren 550 Schülern und 33 Lehrern ein fester Bestandteil der Meinerzhagener Schullandschaft ist. Von der Stadt als Träger sei die Schule sehr gut ausgestattet worden. Zuletzt wurde am Rothenstein durch den Bau der Mensa erheblich investiert.

In kleinen Gruppen bestand für die zukünftigen Fünftklässler schließlich die Möglichkeit, Unterrichtsluft zu schnuppern. Begleitet von Schülern des neunten und zehnten Jahrgangs konnten sie an insgesamt drei Schulstunden, verkürzt auf jeweils 30 Minuten, teilnehmen. Dabei lernten sie zum Beispiel im Geschichtsunterricht die griechischen Götter kennen, mit denen sich gerade Schüler des sechsten Jahrgangs beschäftigen, im Englischunterricht hieß es „Hello! What is your name?“ Neben den Hauptfächern wie Englisch, Mathe und Deutsch wurden auch kleine Einblicke in die Fächer Technik, Hauswirtschaft und Sport gezeigt.

Den Eltern veranschaulichte Schulleiter Regali, welche Ausbildungsinhalte die Realschule bietet, welche Schulabschlüsse möglich sind und wie darüber hinaus auch der Übergang zu einer weiterführenden Schule aussehen kann. Immerhin: Ein Großteil der Realschüler besucht nach der zehnten Klasse eine weiterführende Schule.

Kleine Einblicke bekamen die Eltern auch in die Unterrichtsatmosphäre. „Natürlich sollen auch sie sehen, wie wir hier miteinander umgehen“, so Schröder. Die Kompetenzen und Schwerpunkte der Schule wurden am Samstag ebenfalls vorgestellt. Das Angebot ist hier mit Video und Theater AG, Streitschlichtern, Suchtprophylaxe, Hausaufgabenbetreuung durch ältere Schüler und ab Februar auch durch die Übermittagsbetreuung breit gefächert.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Einrichtung außerdem in die Berufsfachvorbereitung. Als eine von zwei Realschulen im Märkischen Kreis ist die Meinerzhagener Realschule hier mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet. Den Schülern soll dabei geholfen werden, in dem „Wust an Berufsmöglichkeiten“ die richtige zu finden.

Eine Fülle an Informationen und überaus interessante Einblicke gab es am Samstag für die Noch-Grundschüler und ihre Eltern – immerhin steht auch für sie bald die Entscheidung an, wie die Schullaufbahn künftig aussehen soll. ▪ sim

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