Tag der offenen Tür am evangelischen Gymnasium

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Viele Kinder und Jugendliche nutzten die Chance das Gymnasium kennenzulernen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Volles Haus am Samstag im evangelischen Gymnasium. Die Bläserklassen und der Unterstufenchor begrüßten musikalisch Grund- und Realschüler, die im nächsten Jahr an eine weiterführende Schule wechseln wollen, mit ihren Eltern und Lehrern in der dicht besetzten Aula zum Tag der offen Tür. Der sollte ihnen bei der Zukunftsplanung wichtige Entscheidungshilfen liefern.

Während die Kinder anschließend die Gelegenheit hatten das Gymnasium praktisch, das heißt im Unterricht, kennenzulernen, wurden die Eltern von Schulleiter Sven Dombrowski und Erprobungsstufenleiter Ulf Kleinitz über die Bildungseinrichtung und Schullaufbahnen an einem Gymnasium informiert. Der Schulleiter stellte in einer Power-Point-Präsentation die Schule, ihre Einrichtung und Ausstattung vor und erläuterte die pädagogischen Schwerpunkte, die zahlreichen kulturellen und außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen, Projekte, Exkursionen, Schüleraustausch, Arbeitsgemeinschaften und ähnliches. Ferner entwarf Dombrowski eine Vision, wie der Unterricht am Gymnasium 2020 ausehen könnte, wenn die Empfehlungen der Bildungskonferenz zur Weiterentwicklung des Schulsystem umgesetzt würden. Ihr Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Schulsystems zu verbessern, die Bildungsgerechtigkeit zu stärken und ein umfassendes Schulangebot vor Ort zu sichern, wobei die individuelle Förderung für jedes Kind in den Mittelpunkt rückt.

Erprobungstufenleiter Ulf Kleinitz erläutere die Entscheidungskriterien, die bei der Wahl der weiterführenden Schule zu berücksichtigen sind. Die Eltern erhielten neben weiterem Informationsmaterial auch eine Checkliste als Hilfestellung bei der anstehenden Entscheidung. Ferner stellte Kleinitz die Angebote zu individuellen Förderung vor sowie die Bläserklassen, bei denen das Gymnasium eng mit der Musikschule zusammenarbeitet.

In der neuen Mensa der Schule hatten die Eltern anschließend nicht nur die Möglichkeit zu einem Imbiss, sondern auch zu Gesprächen mit Lehrern. Außerdem konnten sie das Elternprojekt „Gesundes Frühstück“ sehr konkret kennenlernen. Bei Führungen konnten sie sich selbst ein Bild von der Schule machen und in den offenen Unterricht in den verschiedenen Jahrgangsstufen „hineinschnuppern“.

Haupt- und Realschüler, die im neuen Schuljahr in die gymnasiale Oberstufe wechseln möchten, fanden in Oberstufenkoordinator Wolfgang Scharf und ehemaligen Realschülern, die bereits seit einiger Zeit das Gymnasium besuchen, Ansprechpartner, die ihnen zur individuellen Beratung und zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung standen und wichtige Informationen über Hilfen beim Übergang vermittelten.

Von Luitgard Müller

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