Zander „Landhaus“ zu Ostern

Tipps vom Profi: Was tische ich meiner Familie zu Ostern auf?

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Sieht lecker aus, ist es auch: Gebratenes Zanderfilet auf Spargelrisotto mit Frühlingslauch.

Meinerzhagen - Kartoffelsalat und Würstchen zu Weihnachten. Fondue an Silvester. Und Ostern? Was tische ich der Familie auf? Das ist zurzeit keine selten angestellte Überlegung. Ein Vorschlag gefällig?

Christoph Heuer, Küchenchef im Valberter Landhaus Nordhelle, kann weiterhelfen: „Gebratenes Zanderfilet auf Spargelrisotto mit Frühlingslauch“. Klingt nicht nur lecker, ist es auch. 

Fisch und Reis, dazu Gemüse – ein gesundes Hauptgericht, das laut Heuer auch noch schnell und unkompliziert zuzubereiten ist. „Ich benötige dafür etwa 20 bis 25 Minuten, ein Ungeübter schafft das aber auch. Dann würde ich allerdings etwa 40 Minuten einplanen“, erläutert der Profi am Herd. Wie der Hobbykoch genau vorgehen sollte, dazu gibt es unten die detaillierte Anleitung.

Christoph Heuer ist 46 Jahre alt. Seit dem 1. April ist er Herr über die Küche im „Landhaus Nordhelle“ Auf dem Koppenkopf. 18 Jahre lang arbeitete der Koch zuvor im Restaurant der Spielbank Hohensyburg, ehe er sich entschloss, nach Valbert zu wechseln. „Ich habe einfach eine neue Herausforderung gesucht – und hier gefunden“, erzählt er. Zurzeit kocht Heuer nur für die Hausgäste, doch das soll sich schon recht bald ändern. Denn: Ab etwa Mitte Mai ist geplant, den Restaurantbetrieb auch auf „externe“ Gäste auszuweiten. Dann, so heißt es, gibt es Speisen à la carte, nach vorheriger telefonischer Tischreservierung. „Zurzeit ist das noch nicht möglich, wegen der Umbauarbeiten“, erläutert Heuer.

Fisch passt übrigens bestens zu Karfreitag. Und warum? Dieser Feiertag gehört in der Katholischen Kirche zu den strengen Fastentagen. An denen darf man sich nur einmal sättigen, wobei zwei kleine Stärkungen erlaubt sind. Am Karfreitag darf kein Fleisch gegessen werden. Aber woher kommt der Verzicht und das Ausweichen auf Fisch? Das hat zweierlei Gründe: Früher galt Fleisch als Luxusprodukt, das in vielen Familien nur am Sonntag oder zu hohen Feiertagen auf den Tisch kam. Fisch war die bescheidene Alternative, also ein Zeichen des Verzichts.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute gehört Fleisch zum Alltag und kommt jeden Tag – manchmal sogar mehrmals – auf den Tisch. Der Fisch symbolisiert auch christlichen Glauben. „Fisch“ heißt auf griechisch „Ichtys“. Und diese Buchstaben stehen schon seit dem Urchristentum für diese Abkürzung: I steht für Jesus, Ch für Christus. T, Y und S bedeuten: Gottes Sohn, der Erlöser. Also ein Glaubensbekenntnis in Kurzform: Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser.

So geht's - das Rezept:

Zutaten (für vier Personen, jeweils Cirka-Angaben): 800 Gramm Spargel, 8 Stangen Frühlingslauch, 60 Gramm feine Zwiebelwürfel, 30 Gramm Olivenöl, 150 Gramm Risottoreis, 300 ml Gemüsebrühe, 30 Gramm Parmesan, 30 Gramm Butter, 700 Gramm Zanderfilet. 

Die Zubereitung: Spargel schälen, mit Salz, einer Prise Zucker und etwas Butter bissfest kochen. In Eiswasser abkühlen, in schräge Rauten schneiden. Frühlingslauch waschen, putzen und ebenfalls schräge Rauten schneiden. 

Für das Risotto: Zwiebelwürfel in Olivenöl farblos anschwitzen, Risottoreis zugeben und anschwitzen. Gemüsebrühe nach und nach zugeben und das Ganze leicht köcheln und garen lassen. Frisch geriebenen Parmesan und Butter zugeben und vermengen. Spargel (untere Teile) zugeben und ebenfalls vermengen. 

Das Gemüse: Frühlingslauch in einer Pfanne in Butter anschwitzen, die vorher abgeschnittenen Spargelspitzen dazugeben und ebenfalls anschwitzen.

Der Fisch: Das Zanderfilet kalt abwaschen und trocken tupfen. Gräten entfernen, mehlieren und kross auf der Haut braten, salzen und pfeffern. Das Zanderfilet auf dem Reis anrichten, mit den Sparelspitzen und dem Lauch garnieren. Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten.

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