Einsatz am Abend

Zeuge meldet Notlandung eines Heißluftballons: Feuerwehr sucht mit Drohne, Bauer klärt die Situation

Drohne im Einsatz: Auch wenn es die Notlage des Heißluftballons wahrscheinlich nicht gab, suchte die Feuerwehr vorsichtshalber trotzdem den Bereich mit der Wärmebildkamera per Drohne ab.
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Drohne im Einsatz: Auch wenn es die Notlage des Heißluftballons wahrscheinlich nicht gab, suchte die Feuerwehr vorsichtshalber trotzdem den Bereich mit der Wärmebildkamera per Drohne ab.

Die Meldung über die Notlandung eines Heißluftballons rief am Mittwochabend Polizei und Feuerwehr in Meinerzhagen auf den Plan. Ein Bauer konnte die Situation nach vergeblicher Suche der Einsatzkräfte aufklären.

Meinerzhagen - Ein Zeuge wählte am Mittwoch gegen 19.30 Uhr den Notruf. Er habe gesehen, dass die Fahrt eines Heißluftballons unsanfter als üblich endete. Das Fluggerät sei auf seinem Weg über Meinerzhagen gesichtet worden und habe im Bereich Hahnenbecke / Dürhölten auffällig schnell an Höhe verloren.

Die Meldung rief Polizei und Feuerwehr auf den Plan. Mit einem Streifenwagen suchte die Polizei den beschriebenen Bereich ab, konnte aber keine Feststellung machen. Um auf „Nummer Sicher“ zu gehen, wurde die Feuerwehr hinzugezogen. 

Vermeintliche Notlandung: Feuerwehr und Polizei suchen nach Heißluftballon

Allerdings nicht die Meinerzhagener, sondern Kameraden aus Nachrodt-Wiblingwerde. Dort verfügt man über eine Drohne mit Wärmebildkamera. Ganz ohne einheimische Beteiligung blieb die Aktion allerdings nicht: Der stellvertretende Wehrleiter Steffen Kohl ließ es sich nicht nehmen, die überörtliche Hilfe zu begleiten.

Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Ein ansässiger Bauer konnte die Situation allerdings aufklären.

Am Treffpunkt in Dürhölten dann die Erleichterung für die Einsatzkräfte: Ein dort ansässiger Landwirt wunderte sich über die Suche. Es sei ein Ballon kurz nach 19 Uhr auf einer nahegelegenen Wiese gelandet. Aber die Besatzung sei inzwischen über alle Berge - planmäßig im geländetauglichen Begleitfahrzeug.

Absturz unwahrscheinlich - kein SOS der Flugsicherung

Die Einsatzkräfte suchten vorsichtshalber trotzdem den Bereich mit der Drohne ab. Ein Ballon wurde allerdings nicht gefunden. Nach kurzer Erkundung wurde die Suche abgebrochen. Letztendlich waren sich alle Beteiligten einig: Es war richtig, die Beobachtung nicht auf sich beruhen zu lassen. 

Obgleich es doch recht unwahrscheinlich war, dass tatsächlich ein Absturz stattgefunden hat, ohne dass es einen Notruf der Ballonfahrer gab. In solchen Fällen ist es auch üblich, dass die Polizei sich auf direktem Wege mit der Flugsicherung austauscht. Von dort kam jedoch kein SOS, und die Ballonfahrer saßen vermutlich längst zuhause, ohne etwas von der „Fahndung“ zu ahnen.

In Rheinland-Pfalz verunglückte am Wochenende ein Heißluftballon kurz vor der Landung. Es gab einen Toten und mehrere Verletzte.

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