Schuljahr beginnt mit Mund-/Nasenschutz

Mit Masken und klaren Regeln ins neue Schuljahr

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Mit Maske und ohne Gedrängel: EGM-Leiter Sven Dombrowski mit Schülerinnen und Schülern am EGM-Haupteingang.

Meinerzhagen – Maske, Abstand und Hand-Desinfektion: Diese Hygiene-Regeln bestimmten am Mittwoch auch den Start in den weiterführenden Schulen in Meinerzhagen.

Kinder ab dem fünften Schuljahr, so die vorerst bis Ende August geltende Vorschrift der NRW-Landesregierung, müssen auch im Unterricht die Schutzmaske tragen. Im Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen (EGM) und in der Städtischen Sekundarschule im Schulzentrum Rothenstein hielten sich die Schülerinnen und Schüler vorbildlich an die Regeln. „Das hat ja nicht erst gestern begonnen. Die Schüler haben die Einschränkungen während der jetzt über sechs Monate andauernden Pandemiezeit verinnerlicht“, beschrieb EGM-Leiter Sven Dombrowski den entspannten Umgang der Kinder und Jugendlichen mit den Hygienevorschriften.

Schulhof ist aufgeteilt

Schulleitung und Lehrkörper der Bildungseinrichtung am Bamberg hätten in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger alles dafür getan, dass die Schülerinnen und Schüler keiner Gefahr ausgesetzt sind. Jede Jahrgangsstufe bleibt in ihrem Gebäudeteil. Auch der große Schulhof ist entsprechend aufgeteilt. „Zum Glück gibt es im und am Gymnasium viel Platz für unsere 850 Schüler“, erklärte Dombrowski. In den Klassen bleiben die Kinder und Jugendlichen möglichst an ihren festen Plätzen. In der Aula und in der Bibliothek wird streng auf die Einhaltung der Abstandsregel geachtet. Der Gang zur Toilette ist jederzeit möglich – das verhindert einen Ansturm während der Pausen. „Gruppenarbeit gibt es bei uns derzeit nicht“, verweist der Schulleiter auf eine weitere Vorsichtsmaßnahme. „Und hygienetechnisch sind wir wirklich gut aufgestellt,“ blickt Sven Dombrowski zuversichtlich auf das gestern gestartete Schuljahr 2020/21. 

Das gilt auch für die Städtische Sekundarschule. Auffallend hier: Überall rund um das Schulgelände weisen leuchtend orangefarbene Plakate auf die Maskenpflicht hin. „Das ist nötig, weil wir hier ja Durchgangsverkehr von Fußgängern haben. Die sollten sich natürlich im Bereich unserer Außenflächen auch an die Maskenpflicht halten“, erklärten gestern Schulleiterin Christiane Dickhut und Stufenleiterin Steffi Wegner. Beide sind froh darüber, gleich zwei Pausenflächen zu haben. Die befinden sich oberhalb und unterhalb des Gebäudes und lassen eine klare Trennung der Jahrgänge zu. 

Desinfektionsstationen

In der Schule gilt eine ausgeklügelte Wegeführung. Die bringt die Schülerinnen und Schüler so wenig wie eben möglich miteinander in Kontakt. Das Gebäude kann nur noch über eines der Treppenhäuser betreten und über ein zweites verlassen werden. Diese Regelung gibt im Haus die Richtung vor, ebenso wie die auf den Fluren aufgebrachten Linien und Pfeile. Wie im Evangelischen Gymnasium, so gibt es auch im Eingangsbereich der Städtischen Sekundarschule Desinfektionsstationen. Die Toiletten sind während des ganzen Schultages geöffnet, sodass auch hier Gedränge vermieden wird.

Für Notfälle halten beiden Schulen eine gewisse Anzahl an Masken vor. Betont wird aber, dass Eltern und Kinder in der Pflicht stehen, eigene Masken mitzubringen – wenn möglich sogar zwei oder drei pro Tag und Person, um sie auch mal wechseln zu können. Masken-Verweigerer hat es am ersten Tag des neuen Schuljahres in beiden Einrichtungen nicht gegeben. Laut Vorgabe des Landes droht in so einem Fall der sofortige Schulverweis.

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