Corona-Pandemie

Nur wenige Infizierte an heimischen Schulen

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Die Anschaffung von Luftfiltern ist in den heimischen Schulen kein Thema. Überall könne gut gelüftet werden, heißt es aus den Einrichtungen.

Die Inzidenz in der Gruppe der 10- bis 19-Jährigen ist im Märkischen Kreis auf mehr als 300 angestiegen. Und auch bei den 0- bis 9-Jährigen liegt diese Zahl bei deutlich über 200. Landesweit sind etwa 30 000 Schüler in Quarantäne.

Meinerzhagen – Sind Schulen die neuen Hot-Spots in der Corona-Pandemie? Wie ist die Situation in Meinerzhagen?

Evangelisches Gymnasium

Zurzeit sind an der Einrichtung Auf dem Bamberg vier Schüler mit dem Virus infiziert, es gibt 27 Kontaktpersonen, die zu Hause bleiben müssen. In Quarantäne geschickt wird am Gymnasium übrigens nach dem „Flugzeug-Prinzip“. Betroffen von der häuslichen Quarantäne sind danach die direkten Nachbarn des Infizierten auf der rechten und linken Seite, ebenso wie der Schüler, der unmittelbar vor dem Erkrankten saß.

Wird im Gymnasium nun über die Anschaffung von Luftfiltern nachgedacht, die die Infektionsgefahr senken können? „Das entsprechende Förderprogramm sieht Zuschüsse dafür nur für Räume vor, die unzureichend belüftet werden können. Das trifft bei uns nicht zu. Wir können jeden Raum ausreichend lüften – und alle Fenster sind technisch in Ordnung“, erläutert Schulleiter Sven Dombrowski. Außerdem: Antragsberechtigt sind die Träger von Einrichtungen, in denen Kinder unter zwölf Jahren betreut werden. Werden in einer Einrichtung zusätzlich Kinder über 12 Jahren betreut, können Förderanträge für sämtliche Räume der Kategorie 2 gestellt werden – darunter fallen die Räume, die nur schlecht oder gar nicht über die Fenster belüftet werden können.

Städtische Sekundarschule

„Drei Infizierte, etwa 20 Schüler in Quarantäne.“ Schulleiterin Christiane Dickhut nannte am Dienstag diese aktuellen Zahlen. Sie schränkte allerdings ein: „Das ändert sich bei den Kontaktpersonen fast täglich.“ Wer als Kontaktperson nach Hause geschickt wird, das entscheidet sich auch den an der Sekundarschule durch Anwendung des „Flugzeugprinzipes“. Luftfilter sind am Rothenstein zurzeit übrigens kein Thema – aus denselben Gründen wie am Gymnasium. Christiane Dickhut: „Bei uns lassen sich ausnahmslos alle Klassenräume gut belüften, alle Fenster sind funktionsfähig.“

Grundschule Valbert

Keine Infizierten, keine Schüler in Quarantäne. Stefanie Nesselrath verkündete diese gute Nachricht am Dienstag. Direkt zu Schulbeginn gab es an der Einrichtung im Ebbedorf einen infizierten Schüler, der aber schon wieder zurück ist und am Unterricht teilnehmen kann. Luftfilter sind auch in Valbert kein Thema – alle Klassenräume seien gut zu lüften, berichtet die Schulleiterin.

Grundschule Kohlberg

Schulleiterin Sibylle Eiche berichtete am Dienstag von einem aktuell infizierten Schüler und 19 Kindern in häuslicher Quarantäne. Die Erkrankung sei durch einen Lolli-Test herausgefunden worden, der Schüler selbst habe keine Symptome gehabt, erläutert sie. Manchmal, so fügt sie hinzu, würden die Ergebnisse der regelmäßigen Testungen auch erst nachts per App übermittelt. „Dann muss, bei einem positiven Fall, sofort das ganze Prozedere in Gang gesetzt werden, schließlich darf der Betroffene nicht am nächsten Tag zur Schule kommen. Das ist schon sehr aufreibend“, sagt Sibylle Eich. Luftfilter wird es auch an ihrer Einrichtung nicht geben: „Alle Räume sind sehr gut zu lüften.“

Grundschule Auf der Wahr

Grundschule Auf der Wahr: Auch hier ist die Situation zurzeit relativ entspannt. Stand Dienstag gab es keine akuten Fälle von Covid-19-Infektionen in der Schülerschaft – und auch in Quarantäne befinde sich aktuell niemand, informierte Schulleiterin Christiane Wagner am Dienstag. Luftfilter werden auch hier vorerst nicht angeschafft, weil alle Räume gut zu lüften seien.

Mosaikschule

Mosaikschule: „Ein positiver PCR-Test liegt aktuell aus dieser Einrichtung vor“, teilte Kreis-Pressesprecher Alexander Bange am Dienstag mit. „In Quarantäne befindet sich aber kein Schüler“, fügte Bange hinzu.

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