Bürgermeister überreicht Schlüssel vor dem Gerätehaus

Fahrzeug offiziell im Dienst

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Christian Funke, Thomas Decker und Jan Nesselrath kümmerten sich um den offiziellen Teil bei der Indienststellung.

Valbert – Als das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 am vergangenen Freitagabend mit Martinshorn und eingeschaltetem Blaulicht durch Valbert fuhr, war das kein Grund zur Besorgnis. Nicht eine Notlage war nämlich der Anlass hierfür, sondern eine höchst erfreuliche Situation.

Nach der Übergabe des hochmodernen und mit einer umfangreichen Ausstattung versehenen Fahrzeuges bereits Anfang Dezember des vergangenen Jahres, stand nun der offizielle Teil der Indienststellung an. Dabei ließ es sich Bürgermeister Jan Nesselrath, der von seiner Frau Steffi begleitet wurde, nicht nehmen, nicht nur den Schlüssel zu überbringen, mitgebracht hatte er auch den Dank an die Feuerwehrfrauen und -männer für ihr ehrenamtliches und unermüdliches Engagement.

Christian Funke nahm Schlüssel entgegen

Auch Stadtbrandinspektor Thomas Decker wies in seiner kurzen Ansprache auf diesen Aspekt hin, bevor er den Schlüssel an Löschzugführer Christian Funke weiterreichte. Ihm war es ein Bedürfnis, darauf hinzuweisen, dass eine Arbeitsgruppe von Mitgliedern des Löschzuges aktiv in die Beschaffung eingebunden war und dafür einiges an zusätzlicher Zeit neben dem normalen Einsatz- und Übungsdienst aufgewendet hat.

Indienststellung des neuen HLF 20 in Valbert

Besichtigung in der warmen Garage

Das wiederum hat sich offensichtlich auch gelohnt. Denn bei der anschließenden Fahrzeugbesichtigung, zu der man es in die „warme“ Garage gefahren hatte, wurde schnell deutlich, wie komplett und umfangreich die Ausstattung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges ist.

Mit seinen 290 Diesel-PS hat es die für die heimische Topografie notwendige Motorleistung, zur Brandbekämpfung im ersten Löschangriff sind bereits 1600 Liter Löschwasser im eigenen Tank vorhanden und natürlich ist auch ein umfangreiches Arsenal an Ausrüstung für alle denkbaren Einsatzarten mit an Bord des Fahrzeugs. Und neben all diesen Fakten zeigt der stattliche Kaufpreis von rund 275 000 Euro gleichfalls die Bedeutung für den Brandschutz in Valbert und Meinerzhagen.

Beim gemütlichen Imbiss bestand noch die Gelegenheit für Fachgespräche und Anekdoten. Deren Fundus stützte sich nicht zuletzt auf die zahlreichen Kameraden aus der Alters- und Ehrenabteilung, die traditionell auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst zu solchen Anlässen gerne mit im „Einsatz“ sind.

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