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Der "Neue" am Baubetriebshof: Praktisch - und so teuer wie ein Einfamilienhaus

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Von: Jochen Helmecke

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Hans-Gerd Turck und Peter Kamphaus nahmen den „Neuen“ zunächst in Empfang. Dann ließen sie sich das Fahrzeug eingehend erläutern. © Helmecke

Meinerzhagen - Er kostet so viel wie ein normales Einfamilienhaus und das, obwohl seine Standfläche gerade mal 11 Quadratmeter in Anspruch nimmt. Der neue Unimog des Baubetriebshofes glänzt denn auch mehr mit seinen inneren Werten und Anschlussmöglichkeiten.

Eine Parallele zu dem ein oder anderen Wohnhaus gibt es dennoch: Er besitzt auf der rechten Seite des Fahrerhauses einen Erker. Dank des verschiebbaren Lenk- und Bremsgestänges kann der Fahrer beim Einsatz der verschieden Anbaugeräte nicht nur den Straßenrand auf der Beifahrerseite besser einsehen, er sitzt im „Erker“ praktisch genau in der Seitenlinie des Wagens. Ein Vorteil beim Rangieren, gerade auch im Winterdienst. 

In dem war der neue Unimog bereits am Wochenende, zwei Tage nach seinem Eintreffen am Bauhof, tätig. Betriebsausschussvorsitzender Hans-Gerd Turck und Ausschussmitglied Peter Kamphaus nutzten jetzt die Gelegenheit zur Besichtigung.

„Da steckt viel Technik drin, die man auf den ersten Blick nicht sieht“, war ihr einmütiges Fazit. Mit seinen 272 Pferdestärke und einer mannigfachen Getriebeuntersetzung sind die vielseitigen Einsatzanforderungen kein Problem für das im maximalen Einsatzfall rund 15 Tonnen

schwere Fahrzeug. 2,5 Kubikmeter Streumittel Im Winterdienst führt der Unimog etwa 2,5 Kubikmeter Streumittel mit. 

Abgasnorm Euro 6 erfüllt

Im Einsatz als Geräteträger hatte er beim Besuch der beiden Ausschussmitglieder den neuen Auslegerarm der Firma Mulag montiert. An dessen Ende befand sich der Randstreifenmäher. Das neue Fahrzeug wurde als Ersatz für den seit mehr als acht Jahren im Einsatz befindlichen Traktor der Firma JCB angeschafft. 

Zum einen war dieser bilanziell abgeschrieben, zum anderen mehrten sich zum Teil kostenträchtige Reparaturen. Der Auslegerarm war beim JCB zudem am Fahrzeugheck montiert. Beim Nachfolger ist dieser jetzt ein Vorbaugerät, also an der Fahrzeugfront angebracht. „Ein erheblicher Vorteil bei dessen Bedienung“, wie es hieß. Mit seinem 7,6 Liter Hubraum großen Dieselmotor, erfüllt der Neue übrigens die Abgasnorm Euro 6.

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