Beste Bedingungen für Jäger und Schützen

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Nach einer Menge Arbeit im vergangenen Herbst bis zum Mai dieses Jahres kann Kalle Strunk mit dem Erzielten sehr zufrieden sein.

Meinerzhagen – Jäger sollten eine sichere Hand und ein gutes Auge haben. Deshalb müssen sie das Schießen üben. Damit sie dafür beste Bedingungen vorfinden, wurde jetzt viel Geld in die Hand genommen.

Der Hegering Meinerzhagen Valbert investiert rund 95 000 Euro Eigenmittel und bekommt vom Land NRW weitere circa 380 000 Euro als Zuschuss für den Umbau des Schießstandes in Breddershaus.

Es ist ein schmaler Weg neben einem kleinen Bachlauf, der in Breddershaus zu einem etwas versteckt gelegenen Ort führt. Wer sich dorthin auf den Weg macht, ist entweder schon Sportschütze oder Jäger, strebt das Ablegen der Jagd-Prüfung an oder ist, wie am letzten Juniwochenende, beim Tag der offenen Tür interessierter Besucher. Allesamt erwartet eine imposante Anlage, die nach Fertigstellung des grundlegenden Umbaus sehr gut ausgestattet ist. 

Ein gerüttelt Maß Verantwortung daran, dass dieses so ist, trägt Kalle Strunk. Als stellvertretender Hegeringleiter übernahm er die „Bauleitung“ für den Verein. Natürlich waren im Vorfeld weitere Jagdkameraden des Vereins beteiligt und auch die entsprechend notwendigen Entscheidungen durch die Mitgliederversammlungen erfolgten. „Auf der Baustelle“ war er aber der hauptsächliche Ansprechpartner für die ausführenden Handwerker und Bauarbeiter oder bei den Eigenleistungen. 

Dass es zum Umbau kommen musste, hatte einen einfachen Grund. Die Anlage war nach mehr als 50 Jahren, trotz immer wieder vorgenommener Optimierungen, nicht mehr regelkonform. Eine Feststellung, die bei einem Ortstermin im Frühjahr 2017 durch die zuständigen Behörden bekräftigt wurde und zum Handeln zwang. So erstellte man im Verein in Folge nach den entsprechenden Vorgesprächen, auch über die Bezuschussung durch das Land, die Planung und das Finanzierungskonzept für einen Umbau. Mit der entsprechenden Baugenehmigung aus Juli 2017 in der Hand, konnten die Arbeiten im Herbst starten. 

Gelände- und Tiefbau größeren Umfanges folgten, ebenso wie der Hochbau für die Geschossfanganlagen der unterschiedlichsten Waffenarten. Auch an die technischen Einrichtungen der Anlagen legte man Hand an. „Unser Vereinsheim ist im Erdgeschoss eigentlich der einzige Teil, der vom Umbau nicht betroffen war“, erläutert ein sichtlich zufriedener Kalle Strunk, der von seinen Jagdkameraden für seinen Einsatz viel Lob erhält.

Nach einem Betriebsjahr, welches im Mai 2019 vollendet war, fällt das Fazit des Vorstandes insgesamt positiv aus. Man habe ein „dickes Brett“ gebohrt, das derzeit noch besser genutzt werde als zuvor die alte Anlage. In der Regel mittwochs und freitags jeweils am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr und samstags nach Vereinbarung im Zeitrahmen von 15 bis 18 Uhr kann in Breddershaus geschossen und im Vereinsheim über die Schießerfolge in gemütlicher Runde geredet werden.

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