Übergabe in kleiner Runde

Neuer Rüstwagen für den Löschzug Meinerzhagen

Symbolischer Akt: Bürgermeister Jan Nesselrath überreicht den Schlüssel für den neuen Rüstwagen an Stadtbrandinspektor Christian Bösinghaus. Im Hintergrund die stellvertretenden Wehrleiter Steffen Kohl (rechts) und Marc Schulte (links) sowie der stellvertretende Zugführer Jan Sinderhauf.
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Symbolischer Akt: Bürgermeister Jan Nesselrath überreicht den Schlüssel für den neuen Rüstwagen an Stadtbrandinspektor Christian Bösinghaus. Im Hintergrund die stellvertretenden Wehrleiter Steffen Kohl (rechts) und Marc Schulte (links) sowie der stellvertretende Zugführer Jan Sinderhauf.

Fast wäre die offizielle Indienststellung des neuen Rüstwagens geplatzt. Erst wenige Minuten zuvor war der Löschzug Meinerzhagen mit seinem neuen Fahrzeug von einem Einsatz zurückgekehrt. Ein Unfall auf der Autobahn – unfreiwilliger Beweis, wie wichtig die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr ist.

Meinerzhagen – Ebenso wichtig ist aber auch ihre technische Ausrüstung. Hier können sich die heimischen Einsatzkräfte seit Oktober über ihren neuen Rüstwagen freuen, der allen technischen Anforderungen und den erforderlichen Standards entspricht.

Neues Fahrzeug löst Vorgänger nach 24 Jahren ab

Nach der Drehleiter ist der Rüstwagen, der seinen Vorgänger nach 24 Jahren ablöst, das größte Einsatzfahrzeug am Florianweg. Insgesamt neun Autos des Löschzugs Meinerzhagen sind dort stationiert. Seine offizielle Übergabe hätte eigentlich einen größeren Bahnhof verdient gehabt. „Es ist traurig, dass wir Corona-bedingt nur in kleiner Runde zusammen kommen können, denn Rat und Verwaltung sind stolz, das neue Fahrzeug an die Wehr übergeben zu können, in der Hoffnung, dass es sowohl Sicherheit bietet als auch die Einsatzbereitschaft bei den unterschiedlichen Gefahrenlagen gewährleistet“, sagte Bürgermeister Jan Nesselrath, der seinen Dank zugleich an alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte richtete: „Für den unermüdlichen Einsatz, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, kann man nicht genug ‘Danke’ sagen.“

Für unterschiedlichste Notfälle gerüstet

Tatsächlich sei man für die unterschiedlichsten Notfälle – von schweren Lkw- und Tiefbau-Unfällen bis zu Hauseinstürzen – gerüstet, bestätigte der stellvertretende Zugführer Jan Sinderhauf, der zum Planungsteam des neuen Fahrzeugs gehört hatte. Während der ausgemusterte Rüstwagen an Platz-, Leistungs- und Normgrenzen gestoßen sei, entspricht der 408 000 Euro teure Nachfolger allen aktuellen Anforderungen. Den Auftrag hatte die Firma Iturri aus Wilnsdorf erhalten, die das Fahrzeug auf ein MAN 18.340-Fahrgestell aufgebaut hat. Der 340 PS-starke und 18 Tonnen schwere Koloss ist nicht nur geländegängig, sondern verfügt auch über eine maschinelle Zugeinrichtung mit einer Zugkraft von mehr als fünf Tonnen und einem 90 Meter langen Zugseil. Ein Augenmerk wurde auf die Sicherheitsaspekte gelegt, so wurde unter anderem ein leistungsstarker LED Lichtmast mit acht Scheinwerfern für das Ausleuchten des Nah- und Fernbereichs verbaut. Sämtliche Lichtkomponenten sind in LED Technik ausgeführt. Gleiches gilt auch fürs Blaulicht. Bei der Planung wurde zudem darauf geachtet, dass die Ausrüstungsgegenstände nach einzelnen Themenbereichen gelagert werden, um an der Einsatzstelle schnelles Handeln zu ermöglichen.

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