Neue Technik stellt auch die Feuerwehr vor neue Herausforderungen

+
Auch die neue Rettungsplattform der Meinerzhagener Feuerwehr war am Übungswochenende im Einsatz.

Meinerzhagen - Neue Fahrzeugtechniken stellen auch die Helfer der Feuerwehr vor neue Herausforderungen. 30 Einsatzkräfte des Löschzuges Meinerzhagen stellten sich daher auf dem Gelände des Baubetriebshofes den Übungen, die Jan und Rüdiger Sinderhauf und Thorsten Malina für den sogeannten Rescue Day ausgearbeitet hatten.

Weltweit wird bei zentralen Ausbildungsveranstaltungen der Einsatz mit den Ausbildern der Feuerwehren an den verschiedensten Geräten geprobt. Diese setzen dann die gewonnenen Erkenntnisse „vor Ort“ in ihren Einheiten um. Vom Löschzug 1 nahmen im vergangenen Jahr Jan Sinderhauf und Torsten Malina teil.

Insgesamt, so auch in Meinerzhagen, steigen die Einsatzzahlen im Bereich der technischen Hilfeleistung stetig an, was nicht zuletzt auch auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zurückzuführen ist.

Neue Fahrzeugtechniken und hierbei besonders die zum Teil immer vielfältigere Ausstattung mit Airbags, Elektronik und „hochfesten“ Fahrgastkabinen, aber ebenso vermehrt durch komplett mit elektrischem Antrieb versehene oder durch Hybridantriebe bewegte Fahrzeuge stellen die Feuerwehren und Hilfsorganisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Damit es bei der Einsatzarbeit nicht zu unliebsamen Überraschungen durch plötzlich öffnende Airbags oder zu Kurzschlüssen mit gefährlichen Stromstößen kommt, setzt die Feuerwehr seit einiger Zeit das Crash Recovery System ein. In der Crash Recovery Datenbank, die per Tablet direkt an der Einsatzstelle eingesehen werden kann, sind die einzelnen Fahrzeugtypen (Pkw, Lkw und Busse) und ihre technischen Ausstattungen aufgeführt und durch Zeichnungen und Fotos dargestellt. Zusätzlich gibt es genaue Erläuterungen zum Vorgehen im Einsatzfall. „Am Einsatzort können wir damit auf unserem Tablet sofort die kritischen Stellen entdecken“, so Jan Sinderhauf. Geübt wurde am Samstag mit dem Crash Recovery System an drei unterschiedlichen Fahrzeugtypen.

An den beiden weiteren Übungsplätzen stellten die Themenblöcke „Standardeinsatzregeln“ und „Auto in Seiten- und Dachlage“ die Einsatzkräfte vor zum Teil schwierige Aufgaben. Oberste Regel, auf die die Ausbilder immer wieder eingingen: Sicherheit für die vom Einsatz Betroffenen Personen, aber natürlich auch die Sicherheit der Einsatzkräfte, sind oberstes Gebot.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.