Marketing-Fachfrau Simone Rotthaus

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Stellten Simone Rotthaus als neue Mitarbeiterin vor: Superintendent Klaus Majores (links) und Kai-Uwe Kersten (rechts) und Christian Graf von Haus Nordhelle.

Valbert -   Das Team des Evangelischen Tagungszentrums Haus Nordhelle um den kaufmännischen Geschäftsführer Kai-Uwe Kersten und Christian Graf, Geschäftsführer des Bereiches Bildung, hat eine neue Mitarbeiterin: Simone Rotthaus. Die Fachfrau für den Bereich Marketing ist 27 Jahre alt, kommt aus Altena und bekleidet die unbefristete Stelle bereits seit dem 1. April.

Von Jürgen Beil

Im Valberter Haus Nordhelle stehen in diesem Jahr bekanntlich umfangreiche Umbaumaßnahmen an. Millionen Euro werden von den Kirchenkreisen Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg investiert, um die Einrichtung zu modernisieren. Am 12. Mai ist Baubeginn, Ende Oktober sollen die umfangreichen Arbeiten beendet sein.

Mit der Maßnahme möchten die Träger auch zusätzliche Kunden aus der Wirtschaft gewinnen – und eben hier kommt die Burgstädterin „ins Spiel“. Simone Rotthaus, die an der privaten Hochschule BiTS in Iserlohn Sport- und Eventmanagement studiert hat, will sich hauptsächlich darum kümmern, Kontakte zu Firmen zu knüpfen.

„Unsere Region ist industriereich, Bedarf ist also da“, stellte Kai-Uwe Kersten am Donnerstag bei der offiziellen Vorstellung von Simone Rotthaus fest. Für Haus Nordhelle geht es nun darum, in Südwestfalen aber auch darüber hinaus den Bekanntheitsgrad gerade im Unternehmensbereich zu steigern. Tagungen sind die Spezialität der Einrichtung, das wurde bereits durch die Umbenennung von „Stätte“ in „Zentrum“ zum Ausdruck gebracht. Ob Fortbildung für Auszubildende, Veranstaltungen für Mitarbeiter oder Gruppentreffen des Managements – Haus Nordhelle biete sich für alle firmeninternen Veranstaltungen an, betonten Graf und Kersten gestern noch einmal.

Simone Rotthaus, die bereits Erfahrungen im Marketingbereich durch den Betrieb eines eigenen kleinen Unternehmens besitzt, möchte jetzt erst einmal kommunizieren, dass sich in Haus Nordhelle einiges verändern wird. In den kommenden Wochen wird sie sich zunächst einarbeiten und dann auch „auf die Straße gehen“. Denn: Kontakte werden ihrer Meinung nach am besten im persönlichen Gespräch geknüpft.

Erste positive Signale gebe es bereits: „Wir sind bei Unternehmen schon auf sehr positive Resonanz gestoßen“, freut sich Kersten. Er formulierte ein ehrgeiziges Ziel, das auch durch die Einstellung von Simone Rotthaus erreicht werden soll: „Wir streben aufs Jahr bezogen 9000 Übernachtungen in der Woche an.“ Dass natürlich auch kirchliche Besuchergruppen weiterhin hochwillkommen sind, steht für die Führungsriege der Einrichtung fest: „Wir sind und bleiben ein evangelisches Haus.“ Diese Feststellung ist auch Superintendent Klaus Majoress wichtig. Er freut sich sehr, den Bereich Marketing nun qualifiziert besetzt zu haben. Haus Nordhelle sei zwar auch bisher schon gut vermarktet worden, „aber man kann im Leben auch alles noch besser machen.“

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