Neue Laternen für die Meinerzhagener Fußgängerzone

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Eine besondere Objektbeleuchtung soll demnächst das Standesamtsgebäude optisch herausheben. Das sieht der Licht-Masterplan für die Stadt Meinerzhagen vor.

Meinerzhagen - Meinerzhagen soll in neuem Glanz erstrahlen – und zwar sprichwörtlich. Denn: In der Fußgängerzone sollen in absehbarer Zeit neue Laternen montiert und noch vor der dunklen Jahreszeit für bessere und stimmungsvollere Lichtverhältnisse sorgen.

Das ursprüngliche Ziel, die alten Masten überwiegend für die neuen LED-Leuchtköpfe verwenden zu können, haben die Verantwortlichen der Stadtverwaltung ad acta gelegt. Zu viele der Lampenträger weisen Schäden aus ihrer jahrelangen Nutzung auf. Insgesamt rund 30 000 Euro wird das „neue Licht“ kosten. „Ich hätte gerne die alten Masten genutzt. Am Ende sind es aber so wenige Exemplare die unbeschädigt sind, dass sich das vom Gesamteindruck und auch wirtschaftlich nicht anbietet“, sagt Markus Schade beim Ortstermin.

Insgesamt sollen am Ende der Maßnahme 34 neue Leuchtkörper für eine ansprechende Beleuchtung sorgen. Wie diese aussehen, ist jetzt bereits an der Alten Post zu sehen. Zylindrisch und schlank, statt bauchig und kugelrund, so lautet die Devise. Noch steht der genaue Termin nicht fest. Allerdings ist das Ziel, alles vor Beginn der dunklen Jahreszeit erledigt zu haben, fest angepeilt. Und um das zu erreichen, müssten die jetzt 30 Masten ausgetauscht und an den neuen die gewünschten 34 Leuchtkörper angebracht werden. Da die alten Fundamente der Masten wiederverwendet werden können, hält sich der eigentliche Montageaufwand in Grenzen. Er wäre aber eben noch geringer, hätte man die alten Masten selbst auch nutzen können. 

Neben dieser nun anstehenden „Erleuchtung“, soll auch die Umsetzung des sogenannten Licht-Masterplanes voranschreiten. Im Herbst 2018 wurde dieser zunächst im Fachausschuss vorgestellt und danach dort wie im Rat mit parteiübergreifender Zustimmung abgesegnet. Die ersten Auswirkungen des Plans sollen am Alten Rathaus und am Gebäude des Standesamts erkennbar sein. Für beides wurden im Etat 2019 insgesamt Mittel in Höhe von 15 000 Euro eingestellt. Wie zuletzt aus dem Rathaus zu erfahren war, soll die Umsetzung noch in diesem Jahr erfolgen.

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