Bürger-Info zu Planungen an der Birkeshöh

Neue Kita soll eigene Zufahrt erhalten

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Diese Animation der neuen Kita wurde der Öffentlichkeit am Montagabend präsentiert (Ausschnitt).

Meinerzhagen - Zweigeschossig, mit einem flachen Pultdach ausgestattet, soll die neue Kindertagesstätte in der Nachbarschaft der Johanneskirche an der Birkeshöhstraße gebaut werden. Am Montagabend wurde der Planentwurf im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt, die dazu Stellung nehmen konnte.

Im Vorfeld hatte vor allem der Standort der integrativen Kita für rund 90 Kinder, die von der Baugesellschaft errichtet und von der Arbeiterwohlfahrt betrieben werden soll, für kontroverse Diskussionen gesorgt. Dennoch hatte der Rat Anfang Juli beschlossen, mit einem Aufstellungsbeschluss die dazu nötige Änderung des Bebauungsplanes „Schulpforta“ in Angriff zu nehmen. 

Friedrich Rothaar und Achim Stockhecke (Technischer Service, Stadtplanung/Stadtentwicklung) sowie Landschaftsarchitekt Stephan Müller vom HKR-Planungsbüro stellten den rund 25 interessierten Bürgern den daraufhin erarbeiteten Planentwurf für die Baumaßnahme vor. 

Die neue Kita wird eine eigene Zufahrt von der Birkeshöhstraße aus erhalten. Der zur Straße abfallende Hang soll mit Bäumen bepflanzt werden. Weitere Ausgleichsmaßnahmen, die durch den Eingriff notwendig werden, sind geplant. 

Zweigeschossiges Gebäude am Hang

Das neue zweigeschossige Gebäude entsteht ebenfalls an einem Hang, erscheint daher aber von der Seite als eingeschossig. Der Blick auf den Turm der Johanneskirche soll trotz des neuen Gebäudes nicht beeinträchtigt werden. Stellungnahmen aus den Reihen der Bürger gab es nicht, allerdings die Befürchtung, dass Kinder durch rasende Autofahrer auf der Birkeshöhstraße zu Schaden kommen könnten. 

Achim Stockhecke (von links) und Friedrich Rothaar von der Stadtverwaltung sowie Landschaftsarchitekt Stephan Müller stellten den Planentwurf für den Bau der neuen Kita vor.

Da ein verkehrsberuhigter Bereich auf dieser Straße nicht möglich sei, so Friedrich Rothaar, könnten Hinweisschilder die Autofahrer zu verantwortungsvoller Fahrweise auffordern. 

Nach Auswertung aller Stellungnahmen und vor der Satzungsänderung durch den Rat wird der Entwurf noch einmal für einen Monat öffentlich ausgelegt werden. Damit sei aber erst Anfang 2020 zu rechnen, erklärte Friedrich Rothaar im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung.

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