Neue „Hilfsmittel“ werden mit Spenden finanziert

Monika Besner (l.) und Ingrid Papst (r.) demonstrieren die Funktionsweise des „Walkers“.

MEINERZHAGEN ▪ Monika Besner ist Leiterin des Langemann-Hauses an der Mühlenbergstraße.

Die Chefin des Seniorenheimes und ihre Mitarbeiterinnen sind stets bemüht, engen Kontakt zu Vereinen und Institutionen in der Stadt zu unterhalten. Das Haus und dessen Bewohner sind Bestandteile des öffentlichen Lebens, niemand soll sich isoliert fühlen. Zum Programm im Langemann-Haus gehören deshalb auch öffentliche Veranstaltungen, bei denen den zahlreichen Besucher echte „Highlights“ geboten werden. So waren erst kürzlich der ungarische Pianist Thomas Andràs und Moderator Werner Hansch zu Gast im großen Saal. Sie nahmen die Besucher mit auf eine musikalische Reise – weltbekannte Lieder wurden von Bewohnern und Gästen angestimmt. Der Eintritt war frei, am Ausgang wurde um Spenden gebeten.

Hilfsmittel angeschafft

Das bei solchen Aktionen gesammelte Geld wird im Haus sinnvoll eingesetzt. So werden damit nicht nur neue Veranstaltungen ermöglicht, auch praktische Hilfsmittel werden angeschafft. So wie der neue so genannte „RCN-Walker“, eine Gehhilfe für in ihrer Bewegung beeinträchtige Bewohner, die 700 Euro kostet. Der Senior kann auf einem Sitz Platz nehmen, auf dem er von einem stabilen Gerüst umgeben ist.. Rollen ermöglichen es ihm, sich sowohl im Sitzen als auch im Stehen fortzubewegen. Zwei „Walker“ konnten im Wilhelm-Langemann-Haus angeschafft werden – und das nicht zuletzt dank der Spendenfreudigkeit der vielen Besucher.

„Früher wurden demente Bewohner zu ihrer eigenen Sicherheit in Rollstühlen fixiert – das ist nun nicht mehr nötig. Die neuen Geräte fördern so die Selbstbestimmung ganz erheblich“, freuen sich Monika Besner und ihr Team. ▪ beil

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