Neue Heizungs- und Regeltechik für Turnhalle

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Der alte Wasserspeicher und der Heizkessel wurden in den verganenen Tagen ausgebaut.

Valbert -  Nachdem vor gut zwei Jahren die fast 30 Jahre alte Heizungsanlage in der Ebbeschule in Valbert ausgetauscht wurde, steht jetzt eine weitere Investition in der benachbarten Turnhalle an. Für insgesamt 120 000 Euro – hierin sind sowohl die Planungskosten durch ein „externes“ Ingenieurbüro, als auch die eigentlichen Material- und Montagekosten eingeschlossen – lässt die Stadt eine neue Heizungsanlage einbauen. Hinzu kommen die entsprechende Regeltechnik und Veränderungen an den Belüftungsmöglichkeiten der Halle.

Von Jochen Helmecke

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Meinerzhagener Firma A. & M. Berges. In den letzten Tagen hatten die Mitarbeiter mit dem Abbruch der alten Anlage begonnen, um die Sommerferien komplett für die Installation nutzen zu können.

„Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten in den Ferien erledigt werden können“, so Piero Del Casale von der Stadt Meinerzhagen auf Nachfrage der MZ.

Durch den Einbau der neuen mit Gas betriebenen Heizung mit Brennwerttechnik wird sich eine nicht unerhebliche Einsparung beim Verbrauch einstellen. Gerechnet wird von den Fachleuten mit etwa 30 Prozent, gegenüber den derzeitigen Mengen.

Um die Belüftung des Spielfeldbereiches in der Halle zu verbessern, erhält die zum Hardtweg ausgerichtete Glasfassade der Turnhalle neue Elemente. Durch sogenanntes Profilit-Glas, in dem bewegliche Fensterflügel eingebaut sind, soll ein angenehmes Klima sichergestellt werden. Von Sensoren gesteuert und motorisch angetrieben werden die Fenster selbsttätig öffnen und schließen, sobald die vorgegebenen Temperaturen erreicht sind.

Neben der Möglichkeit dadurch ein optimales und kontinuierliches Raumklima zu erhalten, stellt die Technik auch eine Entlastung für den Hausmeister dar.

Betrachtet man die Gesamtinvestitionen der Stadt in den letzten drei Jahren, so wurden rund 300 000 Euro in die energetische Verbesserung der Ebbeschule nebst Turnhalle gesteckt. Hinzuzurechnen sind auch die „Einhausung“ der Pausenhalle, durch die eine erhebliche Kältebrücke geschlossen werden konnte. Mit diesen Maßnahmen sind nunmehr die „dicksten Posten“ erledigt. Für die Zukunft werden daher nach Einschätzung der Fachleute im Rathaus nur die „normalen“ Arbeiten zum Substanzerhalt der Gebäude den städtischen Haushalt belasten.

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